Fachkraft für Mammadiagnostik: MTR-/MFA-Weiterbildung & Zertifizierung
Die Früherkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom) ist ein zentraler Aspekt der gynäkologischen Vorsorge. Neben der Tastuntersuchung spielen bildgebende Verfahren der Radiologie – und hier besonders die Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie) – eine entscheidende Rolle.
Die fachgerechte Vorbereitung und Durchführung der Untersuchungen liegt in den Händen speziell ausgebildeter Fachkräfte. Die Weiterbildung zur Fachkraft für Mammadiagnostik ist eine Zusatzqualifikation, die erweiterte Kompetenzen für die Mammographie, das Screening und verschiedene Aspekte wie die Fehlererkennung vermittelt.
Die Weiterbildung zur Fachkraft für Mammadiagnostik im Überblick
Die Qualifikation richtet sich an Medizinische Technologen für Radiologie (MTR) und an Medizinische Fachangestellte (MFA) sofern diese die fachliche Eignung mitbringen. Dazu gehört Folgendes:
- MTR – Nachweis der Fachkunde im Strahlenschutz
- MFA – Nachweis über Kenntnisse im Strahlenschutz
- für beide eine mindestens einjährige Tätigkeit in der Brustdiagnostik.
Die Voraussetzungen sind in Form der Zertifizierungsbedingungen der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Technolog:innen für Radiologie (DGMTR) normiert und gelten für die Erlangung des Fachkraftzertifikats.
Nach Besuch des Weiterbildungskurses ausgestellt, gilt das Zertifikat für einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Rezertifizierung ist vor Ablauf dieser Frist erforderlich und setzt die Teilnahme an einem Refresherkurs voraus. Die Teilnahme an diesem Kurs ist wiederum an den Nachweis der Strahlenschutzkenntnisse gekoppelt. Beide Kurse schließen jeweils mit einer Prüfung ab, nach deren Bestehen das Zertifikat ausgestellt wird.
Inhalte der Weiterbildung zur Fachkraft für Mammadiagnostik
Die Kursinhalte für die Weiterbildung zur Fachkraft für Mammadiagnostik gliedern sich in mehrere Bereiche und zielen darauf ab
- die Teilnehmer in das Umfeld der Mammadiagnostik einzuführen,
- Kenntnisse zu Untersuchungsverfahren (wie Mammographie und Mamma-MRT) zu vermitteln,
- in der Gerätekunde zu schulen,
- mögliche Fehlerquellen aufzuzeigen und
- die Vorbereitung und Durchführung interventioneller Techniken zu thematisieren.
Im Rahmen der Weiterbildung geht es nicht nur um die bildgebende Diagnostik, sondern auch um Verfahren wie die Anamnese oder Tastuntersuchungen (Palpation) und die visuelle Einordnung von Auffälligkeiten.
Zu den Inhalten gehört auch ein Grundlagenwissen in der Anatomie und Physiologie der Brust sowie Kenntnisse der pathologischen Rahmenbedingungen. Daneben sind auch gutartige (benigne) Veränderungen wie Zysten oder Adenome Gegenstand der Weiterbildung. Im Zentrum stehen jedoch bösartige (maligne) Erkrankungen, wie
- verschiedene Formen des Mammakarzinoms,
- Metastasen,
- Lymphome der Brust oder
- Sarkome.
Hinsichtlich der Untersuchungen liegt der Fokus der Weiterbildung neben der Mammographie auf dem Ultraschall (Sonographie), den auf der Magnetresonanztomographie (MRT) basierenden Untersuchungen und der Szintigraphie. Im interventionellen Rahmen erlernen die angehenden Fachkräfte die Anwendung verschiedener Biopsien und der Galaktographie.
Die Prüfung als Abschluss der Weiterbildung
Sowohl beim Grund- als auch beim Refresherkurs steht am Ende eine schriftliche Prüfung in Form eines Multiple-Choice-Tests. Dieser gilt als erfolgreich bestanden, wenn 65 Prozent der Fragen korrekt beantwortet werden. Sollte die Prüfung nicht bestanden werden, darf sie bis zu zweimal wiederholt werden.
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Fazit: Die Ernährungsregeln werden von individuellen Untersuchungsparametern beeinflusst
Ob im Rahmen der PET-MRT eine konsequente Nahrungskarenz (Patienten müssen auf nüchternen Magen zur Untersuchung erscheinen) einzuhalten ist oder keine nennenswerten Einschränkungen gelten, hängt von der zu klärenden Fragestellung ab. Das jeweilige Untersuchungsziel bestimmt, welcher Tracer anzuwenden ist, ob ein Kontrastmittel bei der MRT-Komponente zum Einsatz kommt und ob eine Sedierung notwendig ist. Erst anhand dieser Rahmenbedingungen lässt sich sagen, was der Patient vor der PET-MRT essen oder trinken darf und was nicht.

