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Bei der Computertomographie (CT) lässt sich durch den Einsatz eines Kontrastmittels die Qualität der Aufnahmen verbessern, vor allem im Hinblick auf die Differenzierbarkeit von Gewebe. Allerdings sind vor dem Einsatz bestimmte Laborwerte zwingend zu erheben, da das Kontrastmittel die Nieren- und Schilddrüsenfunktion beeinflussen kann – bis hin zur Möglichkeit ernsthafter medizinischer Komplikationen. Daher fassen wir in diesem Artikel kompakt zusammen, welche Werte im Zusammenhang mit der CT besonders wichtig sind und deshalb vorab erhoben werden sollten.
Inhalt

Welche Blutwerte braucht man für eine CT?

Die Computertomographie (CT) ist eines der zentralen Verfahren zur Bildgebung in der Radiologie und liefert hochauflösende Schnittbilder von Organen und Gefäßen. Für verschiedene Fragestellungen – etwa beim Staging von Tumorerkrankungen in der Krebsmedizin (Onkologie) oder zur Gefäßdarstellung mittels Angiographie – wird ein jodhaltiges Kontrastmittel verabreicht.

Dessen Aufgabe ist die Ermöglichung einer besseren Differenzierbarkeit anatomischer Strukturen. Aufgrund der Ausscheidung über die Nieren und einer möglichen Interaktion des Kontrastmittels mit der Schilddrüse sind die Organfunktionen anhand bestimmter Laborwerte zu prüfen. Wird dabei ein Risiko für den Patienten festgestellt, gilt dies regelmäßig als Kontraindikation für die CT.

Kreatinin und die Nierenfunktion

Einer der wichtigsten Laborwerte, die vor einer CT-Untersuchung mit Kontrastmittel erhoben werden sollten, ist das sogenannte „Serumkreatinin“ (ein Abbauprodukt des Stoffwechsels der Muskeln, das über die Nieren relativ konstant ausgeschieden wird). Um die Funktion der Nieren zuverlässig beurteilen zu können, dürfen die Laborwerte nicht zu alt sein. Im Rahmen der Patientenaufklärung wird der konkrete Zeitraum festgehalten, die Zeitspanne liegt je nach Patientenstatus in der Regel zwischen wenigen Tagen (für Menschen mit Vorerkrankungen oft nicht mehr als sieben Tage) und drei Monaten.

Aus dem Kreatininwert lässt sich die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR, ein Maß für die Filterleistung der Nieren pro Minute) berechnen. Liegt die eGFR unter 45 ml/min (bezogen auf einen Standard von 1,73 m² Körperoberfläche), sind bei intravenöser Kontrastmittelgabe besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Hintergrund: Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion kann das Kontrastmittel nicht ausreichend schnell ausgeschieden werden, was das Risiko einer kontrastmittelinduzierten Schädigung der Nieren (Nephropathie) erhöht. Unterschreitet der Laborwert für die Nierenfunktion bestimmte Grenzwerte, werden besondere Maßnahmen ergriffen, wie eine Flüssigkeitsgabe per Infusion oder Beratungen mit Nierenspezialisten.

Ein weiterer Grund für die Bestimmung der Nierenwerte sind Risiken bei Diabetespatienten. Müssen diese Metformin einnehmen, kann es unter Kontrastmittelgabe zu einer Stoffwechselentgleisung mit pH-Wert-Absenkung im Blut (Laktatazidose) kommen. Bei einer eGFR von unter 30 ml ist eine Pausierung der Medikamenteneinnahme für die CT-Untersuchung indiziert.

TSH und die Schilddrüsenfunktion

Das CT-Kontrastmittel enthält große Mengen Jod, da dieses aufgrund der Atommasse eine hohe Absorption der Röntgenstrahlung erreicht. Allerdings wird Jod auch von der Schilddrüse aufgenommen, was bei einer bestehenden Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) Nachteile hat. Durch das Mittel besteht die Gefahr einer Thyreotoxikose (eine Stoffwechselstörung, die einen Notfall darstellt). Präventiv kann die Schilddrüse mit Medikamenten an der Jodaufnahme gehindert werden.

Aus diesem Grund muss vor der CT-Untersuchung der TSH-Wert (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ermittelt werden. Die Schilddrüsenwerte sollten in der Regel nicht älter als drei Monate sein, bei Risikopatienten müssen sie gegebenenfalls noch aktueller sein. Für den Fall einer manifesten Hyperthyreose liegt gegenüber dem Kontrastmittel eine Kontraindikation vor. Mögliche Alternativen wären das Ausweichen auf die Magnetresonanztomographie (MRT), bei der die Kontrastmittel auf Gadolinium basieren, oder die Sonographie (Ultraschall).

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Fazit: Die Laborwerte minimieren das Komplikationsrisiko bei CT-Untersuchungen

Für eine CT ohne Kontrastmittel ist meist keine vorherige Labordiagnostik erforderlich. Ist indes der Einsatz eines jodhaltigen Kontrastmittels geplant, sind Kreatinin und TSH zentrale Blutwerte, die vor der Untersuchung bekannt sein müssen. Auf diese Weise werden Patienten vor Komplikationen geschützt, die eine Schädigung von Nieren und Schilddrüse nach sich ziehen können. Liegen die Werte des Patienten bereits vor, können sie in einem frühen Stadium in die Vorbereitung der Untersuchung einfließen. Andernfalls werden sie gesondert vor der CT erhoben.

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