Erkrankungen der Gallenwege – Welche Rolle spielt die Bildgebung in der Diagnostik?
Eine Gelbfärbung der Haut und kolikartige Schmerzen im rechten Oberbauch – Anzeichen, die meist für eine Erkrankung der Gallenwege oder der Gallenblase…
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.
Wir sind exzellent verLINKt über zahlreiche Standorte und Fachabteilungen hinweg. Warum? Weil die Mitarbeitenden des ärztlichen Dienstes, des medizinisch-technischen Dienstes sowie der Verwaltung und Organisation gemeinsam exzellente Patientenversorgung sicherstellen.
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und investieren in unsere Werte: von der Patientenzufriedenheit bis zur Mitarbeiterzufriedenheit.
Unser Leistungen
Zurück zum Menü
Diagnostik
Vorsorge
Therapie
Indikationen
Fachbereiche
Unser Leistungen
Zurück zum Leistungen
Unser Leistungen
Zurück zum Leistungen
Unser Leistungen
Zurück zum Leistungen
Unser Leistungen
Zurück zum Leistungen
Unser Leistungen
Zurück zum Leistungen
Karriere
Zurück zum Menü
Leistung
Anhaltende Schmerzen in den Nasennebenhöhlen deuten möglicherweise auf eine chronische Entzündung oder einen Tumor hin und eine Hörminderung kann sowohl funktionelle als auch strukturelle Ursachen haben. Die Beschwerden, die im Kopf-Hals-Bereich auftreten können, sind vielfältig und ebenso umfangreich sind die möglichen Ursachen, die ihnen zugrunde liegen. Die radiologische HNO-Diagnostik setzt bildgebende Verfahren wie das Röntgen oder die Computertomographie ein, um Erkrankungen der Hals-Nasen-Ohren-Region präzise darzustellen. Die so gewonnenen Informationen fließen in zielgerichtete und individuelle Therapien ein. Erfahren Sie auf dieser Seite mehr über die Indikationen und Verfahren, die in der radiologischen HNO-Diagnostik von Bedeutung sind.
Erkrankungen im Kopf- und Halsbereich sind in der haus- und fachärztlichen Praxis relativ häufig. Beispielsweise liegt die Inzidenz für die chronische Nasennebenhöhlenentzündung laut Gelber Liste in Europa bei knapp elf Prozent. Aber auch Innenohrerkrankungen, Veränderungen der Lymphknoten am Hals oder der Verdacht auf Tumore in der Kopf-Hals-Region erfordern eine präzise radiologische Untersuchung zur Erstdiagnostik oder der Planung von Therapien.
Was Untersuchungen im Kopf-Hals-Bereich herausfordernd macht, ist die anatomisch komplexe Struktur. Knochen, Knorpel, Schleimhäute, Speicheldrüsen, Lymphknoten, Nerven und Gefäße liegen auf engem Raum beieinander. Im Hinblick auf die in der Radiologie zur Verfügung stehenden Untersuchungsverfahren werden je nach Fragestellung das konventionelle Röntgen, die Computertomographie (CT) oder die Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt, um diese Strukturen zu beurteilen.
Typische Anwendungen: Bei welchen Indikationen kommt die HNO-Diagnostik zur Anwendung?
Das Indikationsspektrum der HNO-Diagnostik erstreckt sich über die Beurteilung von Verletzungsmustern, die bei Unfällen im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz oder Sport entstehen, über die Abklärung chronischer Entzündungen bis hin zur Primärdiagnostik beim Verdacht auf einen Tumor oder dem onkologischen Staging.
Anhaltende Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder Nasenpolypen sowie Pilzerkrankungen der Nasennebenhöhlen (Aspergillome) sind Indikationen für die CT. Auf den CT-Bildern zeigen sich entzündliche Verschattungen, Belüftungsstörungen und das Ausmaß einer Schleimhautschwellung. Besteht der Verdacht auf eine bösartige Raumforderung (maligner Tumor) im Nasennebenhöhlenbereich, kann ergänzend eine MRT durchgeführt werden, um die Abgrenzung des Tumors im Hinblick auf die Gewebestrukturen der Augenhöhle, das Hirngewebe und die angrenzenden Knochenstrukturen zu beurteilen.
Chronische Mittelohrentzündungen oder die Vorbereitungen für ein Cochlea-Implantat erfordern eine hochauflösende Begutachtung des Felsenbeins mittels CT. Die MRT ergänzt die Diagnostik durch spezifische Diffusionssequenzen, mit denen sich der Verdacht auf ein Cholesteatom abklären lässt. Gerade diese hochauflösenden Aufnahmen zeigen oft schon kleine Auffälligkeiten an und ermöglichen somit eine Behandlung, bevor schwerwiegende Komplikationen entstehen.
Ein vermindertes Hörvermögen ohne klare Ursache, das Auftreten von Tinnitus, Schwindel oder der Verdacht auf eine Erkrankung des Gleichgewichtsorgans (wie Morbus Ménière, eine Innenohrerkrankung mit anfallsartigem Drehschwindel und Hörminderung) sind Indikationen, die die Anwendung der MRT rechtfertigen. Das Verfahren ermöglicht detaillierte Einblicke in die flüssigkeitsgefüllten Hohlräume des Innenohrs, die inneren Gehörgänge sowie den Raum zwischen Kleinhirn und Hirnstamm (Kleinhirnbrückenwinkel, häufig Entstehungsort des gutartigen Akustikusneurinoms), die sich auf diese Weise befunden lassen.
Maligne Tumore entstehen nicht nur im Bauch- und Brustraum, der Kopf-Hals-Bereich kann ebenso von Karzinomen des Rachens, der Mundhöhle und der Speicheldrüsen oder von Kehlkopfkrebs betroffen sein. Zudem manifestieren sich Lymphome und Metastasen verschiedener Primärtumore in den Lymphknoten am Hals.
Für die Einschätzung der Tumorausdehnung und die Operationsplanung setzt die HNO-Diagnostik auf die CT und die MRT. Während die MRT für die Beurteilung von Weichteilinfiltration und das Tumorwachstum entlang der Nervenscheiden das vorzugswürdige Verfahren ist, lässt sich eine Beteiligung der Knochen mit der CT besser erfassen.
Im Kopf-Hals-Bereich können sich in den einzelnen anatomischen Bereichen Entzündungen manifestieren und Abszesse – wie Eiteransammlungen hinter den Mandeln oder im seitlichen Rachenraum – bilden. Unbehandelt besteht die Gefahr, dass sich lebensbedrohliche Komplikationen entwickeln. Die CT mit Kontrastmittel ist eine Möglichkeit der radiologischen HNO-Diagnostik zur Lokalisation derartiger Eiteransammlung, die außerdem zeigt, ob umliegende Strukturen betroffen sind.
Welche Verfahren kommen im Rahmen der HNO-Diagnostik zum Einsatz?
Für die Abbildung der anatomisch vielschichtigen Strukturen im Kopf-Hals-Bereich stehen in der Radiologie mehrere Methoden zur Verfügung, die auf unterschiedlichen physikalischen Funktionsweisen beruhen. Patientenindividuell lässt sich damit eine mehrschichtige HNO-Diagnostik aufbauen.
Das Röntgen findet in der HNO-Diagnostik in ausgewählten Situationen Anwendung. Übersichtsaufnahmen des Schädels eignen sich nach Unfällen für eine schnelle Einschätzung von Knochenbrüchen (Frakturen). Bei Verdacht auf eine Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) können die Nasennebenhöhlen mittels Röntgen untersucht werden. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet des Röntgens ist die Beurteilung von Lagebeziehungen im Kiefer. Tiefliegende Abszesse, die von Zahnwurzeln ausgehen oder Wachstumsstörungen der Zähne lassen sich mithilfe der Röntgendiagnostik vergleichsweise belastungsarm untersuchen.
Bei der CT handelt es sich um ein Verfahren, das strahlenphysikalisch an das Röntgen anknüpft, durch die Anfertigung von Aufnahmen in mehreren Ebenen aber eine bessere Darstellung erreicht und Überlagerungseffekte verringert. Da sich aus den Schichtaufnahmen eine dreidimensionale Rekonstruktion der Kopf-Hals-Anatomie erstellen lässt, ist eine detaillierte Aufnahme knöcherner Strukturen – wie der Nasennebenhöhlen, der Schädelbasis, des Mittelohrs und Felsenbeins – möglich.
Durch die hohe Auflösung der Bilder lassen sich verschiedene Pathologien im Kopf-Hals-Bereich gut beurteilen, unter anderem Verletzungen oder Umbauprozesse des Schädelknochens, Entzündungen – wie eine chronische Mittelohrentzündung (Otitis media) – Tumore oder andere Erkrankungen (etwa das gutartige, aber knochenzerstörende Cholesteatom).
Mit der MRT steht der radiologischen HNO-Diagnostik ein Verfahren zur Verfügung, das im Gegensatz zur CT und dem Röntgen auf ionisierende Strahlung verzichtet. Stattdessen wird die Aufnahme der Bilder durch Magnetfelder und Hochfrequenzimpulse realisiert. Die Bildgebung verfügt über einen sehr guten Weichgewebekontrast, was die MRT zu einer Ergänzung bei Fragen macht, die über den skelettalen Bereich von Kopf und Hals hinausgehen.
Dazu gehört zum Beispiel die Betrachtung von Raumforderungen im Weichgewebe – wie Tumore der Schleimhautzellen in den Nebenhöhlen –, den Hirnnerven und Gefäßen. Eine Besonderheit des Verfahrens ist die Nutzung verschiedener Sequenzen, mit denen sich Flüssigkeitsansammlungen von fettigen oder anderen soliden Infiltraten und Raumforderungen abgrenzen lassen. Eine noch bessere Differenzierung des Gewebes ist nach einer Kontrastmittelgabe möglich, die aufgrund charakteristischer Anreicherungsmuster die Beurteilung tumorverdächtiger sowie entzündlicher Areale ermöglicht.
Bei anhaltenden Beschwerden im Bereich der Nebenhöhlen, Schmerzen unklarer Ursache im Kiefergelenk oder anderen Auffälligkeiten im Kopf-Hals-Bereich benötigt der behandelnde Arzt häufig Informationen, die sich mit der radiologischen Bildgebung gewinnen lassen. Termine für die Untersuchung durch erfahrene Fachärzte mit ausgewiesener Expertise in der radiologischen und nuklearmedizinischen Diagnostik können bei LifeLink direkt online vereinbart werden. Neben unserem exzellenten Personal garantieren wir eine erstklassige Patientenbetreuung und präzise Untersuchungsergebnisse auch durch die Ausstattung unserer Praxen mit modernster Diagnostiktechnik. Reservieren Sie Ihren Untersuchungstermin am nächstgelegenen LifeLink-Standort ganz einfach über unser Online-Buchungstool – schnell, flexibel und direkt.
FAQ zur HNO-Diagnostik: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Die CT und MRT werden meist nicht vom HNO-Arzt selbst, sondern von einem Facharzt für Radiologie durchgeführt und befundet. Der HNO-Arzt stellt die Überweisung aus und formuliert die klinische Fragestellung. Nach der Untersuchung arbeiten beide Fachdisziplinen eng zusammen, um den Befund einzuordnen und die weitere Behandlung abzustimmen.
Zahnimplantate bestehen in der Regel aus Titan und gelten bei der MRT als unproblematisch, sodass eine Untersuchung möglich ist. Hingegen sind metallische Implantate bei der MRT aufgrund der durch sie induzierten Ströme ein Problem, da diese zu lokalen Bildartefakten (Signalstörungen im Aufnahmebereich) führen. Im Fall der CT spielen die magnetischen Eigenschaften jedoch keine so gravierende Rolle.
Die MRT liefert wichtige Hinweise auf das Vorliegen einer malignen Raumforderung, beispielsweise zu deren Größe, Randstruktur und Kontrastmittelverhalten sowie der Beziehung zum umliegenden Gewebe. Für eine gesicherte Diagnosestellung ist allerdings über die MRT hinaus eine mikroskopische Gewebeanalyse erforderlich.
Im Kopf-Hals-Bereich liegen viele anatomische Strukturen, Hohlräume und Hohlorgane sehr eng beieinander. Aus diesem Grund sind die Lagebeziehungen bereits ohne das Vorliegen pathologischer Veränderungen komplex. Treten Entzündungen der Nebenhöhlen, des Kiefers oder im Innenohr sowie Raumforderungen hinzu, bedarf es – neben umfassender Erfahrung des Befundstellers – hochauflösender Aufnahmen, auf denen sich auch kleinste Auffälligkeiten noch abbilden lassen.
Termin buchen
Hochmoderne medizinische Einrichtungen an mehreren Standorten mit Praxen für Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Kardiologie.
Das LifeLink Magazin — Wissen aus erster Hand.
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und investieren in unsere Werte: von der Patientenzufriedenheit bis zur Mitarbeiterzufriedenheit.
Eine Gelbfärbung der Haut und kolikartige Schmerzen im rechten Oberbauch – Anzeichen, die meist für eine Erkrankung der Gallenwege oder der Gallenblase…
Während sich mit radiologischen Bildgebungsverfahren die inneren Strukturen, Organe und Gewebe des Körpers sowie muskuloskelettale Sachverhalte untersuchen lassen, dient die PET-MRT als…
Wiederkehrende Bauchschmerzen, Blähungen und ein Wechsel von Durchfall und Verstopfungen – Beschwerden, die auf das Reizdarmsyndrom hindeuten und Betroffene häufig über Jahre…
Ein Nachlassen der Kraft in den Armen oder Beinen, Taubheitsgefühle beim Greifen oder ein plötzlich unsicheres Gangbild – zwar sind all diese…
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung zur Fachkraft für Mammadiagnostik und dem Erwerb des entsprechenden Zertifikats können medizinische Technologen für Radiologie (MTR)…