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Osteodensitometrie mit Q-CT

Osteoporose ist eine Erkrankung, die in Deutschland vor allem Millionen ältere Menschen trifft – häufig Frauen. Das Ergebnis der Erkrankung ist ein schleichender Verlust an Knochensubstanz. Schreitet Osteoporose unbehandelt fort, kann sie selbst bei einer nur sehr geringen Belastung schon zu Knochenbrüchen führen. Um geeignete Maßnahmen rechtzeitig ergreifen zu können, ist es sehr wichtig, relevante Veränderungen der Knochendichte so früh wie möglich zu erkennen. Zur Bestimmung der Knochendichte stehen mehrere Verfahren zur Verfügung. Insbesondere die quantitative Computertomographie (Q-CT/qCT) hat in diesem Zusammenhang einen entscheidenden Vorteil.

Osteodensitometrie (Q-CT): Knochendichte messen & Osteoporose frühzeitig erkennen

Die Knochen sind lebendes Gewebe des Körpers, in denen kontinuierlich Aufbau- und Abbauprozesse (durch die Osteoblasten bzw. Osteoklasten) stattfinden. Im Rahmen der Individualentwicklung verschiebt sich das Gleichgewicht: Während des Längenwachstums überwiegen die Aufbauphasen. Ab einem bestimmten Alter nimmt jedoch die Osteoklastenaktivität – also der Abbauprozess – einen höheren Anteil ein. Damit sinkt die Knochendichte und es droht eine Osteoporose. Die Erkrankung betrifft in Deutschland schätzungsweise sechs Millionen Menschen, wobei postmenopausale Frauen die am stärksten betroffene Personengruppe sind.

Für den Prozess des Knochenabbaus sind lange keine Anzeichen zu erkennen. Konventionelle Röntgenaufnahmen zeigen die Verringerung der Knochendichte erst ab einem Verlust von annähernd einem Drittel der ursprünglichen Mineralsubstanz. Das Verfahren der Osteodensitometrie bietet den Vorteil, dass pathologische Veränderungen der Knochendichte mit der quantitativen Computertomographie (kurz Q-CT oder qCT) bereits in frühen Stadien sichtbar gemacht werden können, bevor erste Knochenbrüche (Frakturen) auftreten.

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Was ist die Q-CT-basierte Osteodensitometrie? – Wichtiges und Wissenswertes im Überblick

Bei der Q-CT handelt es sich um eine spezielle Variante der Computertomographie (CT), die gegenüber anderen Verfahren zur Knochendichtemessung einen Vorteil hat. Anders als die Knochendichtemessung mittels DEXA-Scan (Dual-Röntgen-Absorptiometrie), die allgemein als Standardverfahren etabliert ist und die Knochendichte als Flächenmessung in g/cm² erfasst, erlaubt die Q-CT eine volumetrische, dreidimensionale Analyse.

Mithilfe des Verfahrens lassen sich die beiden im Knochen vorhandenen Gewebetypen – die dichte äußere Substanz (Kortikalis) und das innere Schwammgewebe (Substantia spongiosa) – getrennt befunden. Vor allem das innere Schwammgewebe ist stoffwechselaktiv und früh von Osteoporose betroffen, speziell bei metabolischen Knochenerkrankungen. Die Q-CT stellt somit eine Sensitive Methode zur frühen Erkennung von Knochendichteverlusten dar.

Um die Messung auswerten zu können, wird parallel zur Aufnahme andere Knochenmasse des Patienten als Referenzobjekt erfasst. Anhand der Dichtewerte des Referenzobjekts, lassen sich die Messwerte aus der CT jeweils in einen konkreten Betrag für die Dichte (angegeben in mg/cm³) umrechnen, um die Messung zu kalibrieren.

Typische Anwendungen der Q-CT-Osteodensitometrie – Die wichtigsten Indikationen

Die Indikationen für eine Q-CT-Osteodensitometrie ergeben sich aus den Leitlinien zur Osteoporosediagnostik. Zwar wird dort der DEXA-Scan als primäres Standardverfahren genannt, für bestimmte Fälle aber auch auf die Osteodensitometrie mittels Q-CT verwiesen.

Als Alternative kommt die Q-CT beispielsweise in Betracht, wenn eine DEXA-Messung der Lendenwirbelsäule oder der Hüfte technisch nicht durchführbar ist oder sich nicht verwerten lässt. Degenerative Veränderungen wie ausgeprägte Arthrosen der Wirbelgelenke, knöcherne Auswachsungen der Wirbelkörper (Spondylophyten) oder Verkalkungen der Bauchaorta können die Dichtemesswerte verfälschen. Die Q-CT liefert durch den Fokus auf das Schwammgewebe in diesen Fällen jedoch zuverlässige Ergebnisse.

Darüber hinaus wird die Osteodensitometrie mittels Q-CT eingesetztbei Patienten mit einem erhöhten Risiko für Wirbelkörperfrakturen, insbesondere bei einer unklaren Entscheidungsgrundlage,

  • zur Verlaufskontrolle der medikamentösen Osteoporose-Therapie (die Q-CT bildet therapiebedingte Dichteänderungen mit einer hohen Sensitivität ab) und
  • im Rahmen bereits nötiger CT-Untersuchungen des Abdomens oder der Wirbelsäule, wenn dabei gleichzeitig eine orientierte Knochendichteanalyse der erfassten Wirbelkörper möglich ist.

Grundsätzlich gilt: Das Vorliegen einer relevanten Indikation wird individuell durch den behandelnden Arzt in Abhängigkeit von klinischen Risikofaktoren, Vorerkrankungen und dem individuellen Frakturrisiko festgestellt.

Grenzen der Q-CT im Vergleich zur DEXA-Messung

Der wesentliche Vorteil einer Knochendichtemessung mittels Q-CT ist die Möglichkeit zur Unterscheidung von Spongiosa und kortikalem Knochengewebe. Mit dem DEXA-Scan wird die Knochendichte hingegen als Flächeneinheit (Kortikalis und Spongiosa werden gemeinsam abgebildet) gemessen, was gerade in der frühen Phase einer Osteoporose einen falschen Eindruck vermitteln kann.
Aber: Die Q-CT ist im Vergleich zur DEXA-Messung mit einer höheren Strahlenbelastung verbunden, was vor dem Hintergrund des Strahlenrisikos zu berücksichtigen ist. Zudem gehört das Verfahren nicht zu den regulären Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Krankenkassen, was die Frage nach der Kostenübernahme aufwirft. Die Untersuchungskosten müssen häufig als Selbstzahler getragen werden.

Ablauf der Q-CT-Osteodensitometrie

Die Q-CT-Osteodensitometrie ist eine belastungsarme radiologische Untersuchung, die sich aufgrund der Möglichkeit der Darstellung der Knochendichte im Schwammgewebe als wertvolles Instrument der Diagnostik etabliert hat.

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FAQ zur Q-CT-Osteodensitometrie: Die wichtigsten Fragen und Antworten

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