Erkrankungen der Gallenwege – Welche Rolle spielt die Bildgebung in der Diagnostik?
Eine Gelbfärbung der Haut und kolikartige Schmerzen im rechten Oberbauch – Anzeichen, die meist für eine Erkrankung der Gallenwege oder der Gallenblase…
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.
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Wir sind exzellent verLINKt über zahlreiche Standorte und Fachabteilungen hinweg. Warum? Weil die Mitarbeitenden des ärztlichen Dienstes, des medizinisch-technischen Dienstes sowie der Verwaltung und Organisation gemeinsam exzellente Patientenversorgung sicherstellen.
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und investieren in unsere Werte: von der Patientenzufriedenheit bis zur Mitarbeiterzufriedenheit.
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Schmerzen im Knie, Schwellungen der Bänder nach einem Sportunfall oder eine seit Wochen anhaltende Steifigkeit in der Schulter – der Bewegungsapparat ist im Alltag enormen Belastungen ausgesetzt, die sich irgendwann bemerkbar machen. Die muskuloskelettale Diagnostik nutzt verschiedene bildgebende Verfahren, um Erkrankungen und Verletzungen von Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern darzustellen. Ziel ist es dabei, eine angemessene und wirksame Behandlung zu definieren, mit der sich die Beweglichkeit wieder beschwerdefrei herstellen lässt.
Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparats gehören zu den häufigsten Gründen für einen Arztbesuch. Rückenschmerzen, Gelenkverschleiß durch Arthrose, Knochenbrüche (Frakturen) oder entzündliche Gelenkerkrankungen wie die rheumatoide Arthritis betreffen in Deutschland Millionen Menschen und ziehen häufig erhebliche Einschränkungen im Alltag nach sich. Die muskuloskelettale Diagnostik der Radiologie ist auf die Bildgebung dieser Strukturen spezialisiert.
Der Begriff „muskuloskelettales System“ umfasst den gesamten Stütz- und Bewegungsapparat, bestehend aus Knochen, Gelenken und Knorpel sowie den Muskeln, Sehnen, Bändern und Schleimbeuteln. Die muskuloskelettale Diagnostik erstreckt sich über ein breites Spektrum verschiedener Indikationen, die auf so unterschiedlichen Ursachen wie Fehlhaltungen am Arbeitsplatz, Überlastungen beim Sport oder Verletzungen als Folge eines Unfalls beruhen können. Dabei geht es in der muskuloskelettalen Diagnostik aber nicht einfach darum, die Auslöser von Beschwerden zu erkennen. Durch die Gewinnung von Informationen über das Ausmaß einer Erkrankung hilft sie dem behandelnden Arzt auch dabei, die richtigen Therapieentscheidungen zu treffen.
Verfahren der muskuloskelettalen Diagnostik
Zur Untersuchung der Muskeln, Bändern und Sehnen sowie der knöchernen Strukturen stehen verschiedene radiologische Verfahren zur Verfügung – vom konventionellen Röntgen über die Sonographie bis zur Computertomographie und der Magnetresonanztomographie. Für die Bildakquisition nutzen diese Verfahren unterschiedliche physikalische Prozesse.
Das Röntgen kommt in der Diagnostik zum Einsatz, wenn eine schnelle Beurteilung von Knochenstrukturen erforderlich ist – beispielsweise für die Bewertung von Frakturen und degenerativen Gelenkveränderungen wie der Arthrose. Im Befund zeigen sich bei einer Fraktur Bruchlinien oder Absplitterungen, während als typische Zeichen einer Gelenkerkrankung
auf den Röntgenbildern zu erkennen sind.
Für die Darstellung von Weichgewebestrukturen reichen die Auflösung und der Kontrast allerdings nicht aus, weshalb bei Fragen zu Muskeln, Sehnen oder Bändern andere Methoden überlegen sind.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) hat sich als Verfahren zur Darstellung von Muskeln, Sehnen und Bändern etabliert. Der hohe Weichteilkontrast der MRT-Bilder ermöglicht unter anderem die Befundung des Gelenkknorpels, der Menisken (den halbmondförmigen Knorpelscheiben im Kniegelenk) sowie der Schleimbeutel, die als flüssigkeitsgefüllte Polster Reibung an den Gelenken reduzieren. Zudem bietet das Verfahren den Vorteil der Strahlungsfreiheit.
Dank verschiedener Aufnahmesequenzen (wie T1- und T2-gewichteter Bilder oder Sequenzen zur Unterdrückung des Fettsignals) ist es mit der MRT möglich, Gewebeeigenschaften zu differenzieren. Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) sind oft ein Hinweis auf akute entzündliche Veränderungen und fettige Infiltrationen auf ein chronisches Krankheitsgeschehen. Darüber hinaus erlaubt die Untersuchung eine Betrachtung von Raumforderungen, bei denen es sich um gutartige Lipome, Abszesse oder bösartige Tumore – wie Sarkome oder Metastasen – handeln kann.
Mittels Computertomographie (CT) lassen sich in der muskuloskelettalen Diagnostik komplexe knöcherne Pathologien befunden. Im Fall von Trümmerfrakturen und schwerwiegenden Gelenkbrüchen bedarf es für die Planung von Eingriffen Informationen zur exakten Lage von Knochenfragmenten. Durch die Kombination der einzelnen Schnittbilder entsteht ein dreidimensionaler Eindruck, was die Behandlungsplanung erleichtert.
Gegenüber dem Röntgen hat die CT den Vorteil, dass Überlagerungseffekte einen deutlich geringeren Einfluss haben. Ein Vorteil, durch den die Methode gerade bei Verletzungen der Wirbelsäule, des Beckens oder der komplexen Sprung- und Handgelenke relevant wird. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, mit der quantitativen CT (Q-CT/qCT) eine volumetrische Analyse der Knochenstruktur durchzuführen, um Osteoporose in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen.
Wie die MRT ist auch die Sonographie (Ultraschall) komplett strahlungsfrei. Das Verfahren ist für die muskuloskelettale Diagnostik schnell verfügbar und ermöglicht eine Beurteilung von Weichgewebestrukturen praktisch in Echtzeit. Gerade die oberflächennahe Befundung von Sehnen, Muskeln und Bändern ist mit der Methode gut möglich, weshalb sie sich für eine erste Einschätzung von Auffälligkeiten oder Verletzungsmustern eignet.
Unter anderem lassen sich mit dem Ultraschall Sehnenrisse oder Schleimbeutelentzündungen (Bursitiden) begutachten. Zudem ist eine Bewertung oberflächlicher Weichteiltumore sowie die Bildführung bei minimalinvasiven Eingriffen, wie einer Gewebeentnahme (Biopsie) oder einer gezielten Injektion in entzündetes Gewebe möglich.
Anwendungsgebiete und Indikationen für die muskuloskelettale Diagnostik
Vor dem Hintergrund, dass bildgebende Verfahren mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften in der Diagnostik etabliert sind, erklärt sich die große Bandbreite der Indikationen.
Überlastungen beim Sport oder eine Gewalteinwirkung bei Unfällen lösen Verletzungen von Knochen und Weichgewebe aus. Frakturen, Bänderrisse (etwa des Kreuzbandes), ein Meniskusschaden oder Muskelfaserrisse sind typische Befunde, die in der muskuloskelettalen Diagnostik mittels der verschiedenen Bildgebungsverfahren begutachtet werden.
Arthrose, Bandscheibenerkrankungen oder Knochenschwund (Osteoporose) lösen häufig chronische Schmerzen aus. Mit der CT und der MRT lassen sich verschiedene Fragestellungen klären, um auf Basis der Erkenntnisse fundierte Therapieentscheidungen zu treffen. Gerade bei einer Kombination aus skelettalen und muskulären Auslösern kann die MRT umfassende Informationen liefern.
Das Spektrum der Erkrankungen betrifft hier nicht nur das knöcherne Skelett in Form der rheumatoiden Arthritis oder entzündlicher Erkrankungen der Wirbelsäule und Iliosakralgelenke, sondern auch die Muskeln und Sehnen. Je nach Verdacht kommen in der muskuloskelettalen Diagnostik die MRT, die CT oder die Sonographie zum Einsatz.
Das muskuloskelettale System kann sowohl von gutartigen als auch bösartigen Neubildungen der Knochen und Weichteile betroffen sein. Neben primären Knochentumoren wie dem Osteosarkom oder einem Chondrosarkom sind unter anderem auch Weichteilsarkome (bösartige Tumoren des Bindegewebes) Gegenstand der Diagnostik. Mittels MRT lässt sich unter anderem die Tumorgröße sowie die Beziehung zu benachbarten Strukturen befunden, was in der Krebsmedizin (Onkologie) sowohl hinsichtlich der Operationsplanung als auch der Therapieentscheidungen von Bedeutung ist.
Bei chronischen Schmerzen der Gelenke, Sportverletzungen oder sonstigen muskuloskelettalen Beschwerden können Betroffene bei LifeLink verschiedene Untersuchungen durchführen lassen. In der radiologischen und nuklearmedizinischen Diagnostik setzen wir dafür an allen unserer bundesweit vertretenen Standorte auf modernste Geräteausstattung und präzise Untersuchungsprotokolle. Als Patient werden Sie während der Untersuchung von erfahrenen, spezialisierten Fachärzten für Radiologie und Radiologieassistenten betreut, die exakt auf die Einhaltung aller Strahlenschutzvorschriften achten und eine hohe Behandlungsqualität gewährleisten. Über unser intuitives Online-Buchungstool können Patienten jederzeit flexibel ihre Untersuchungstermine auswählen und reservieren – schnell, einfach und direkt.
FAQ zur muskuloskelettalen Diagnostik: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Die Dauer variiert je nach Verfahren und der untersuchten Körperregion. Eine Röntgenaufnahme ist meist schon nach wenigen Minuten abgeschlossen. CT-Untersuchungen liegen je nach Umfang bei 10 bis 20 Minuten. Auch eine Befundung mittels Ultraschall kann bereits nach wenigen Minuten (je nach Untersuchungsmodalität) abgeschlossen sein. Für die MRT – beispielsweise der Schulter oder des Knies – muss mit etwa 30 bis 45 Minuten oder gegebenenfalls auch mehr Zeit gerechnet werden.
In der Regel suchen Betroffene zuerst den Hausarzt oder einen Facharzt – zum Beispiel einen Orthopäden – auf. Dieser überweist den Patienten an die Radiologie, bittet um Mitarbeit und teilt regelmäßig auch seinen Verdacht mit. Über das konkret anzuwendende Verfahren entscheidet stets der Arzt mit der nötigen Fachkunde, was in den meisten Fällen ein Facharzt für Radiologie ist.
Bezüglich der Kostenübernahme gibt es Unterschiede zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung. Letztere folgt einem Katalog an feststehenden Regelleistungen, für die eine Kostenübernahme vorgesehen ist. Im individuellen Einzelfall kann darüber hinaus beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen (wenn zum Beispiel keine anderen Untersuchungen verfügbar sind) auch eine Kostentragung außerhalb des Leistungskatalogs möglich sein. Ob eine Kostenerstattung für Privatversicherte in Betracht kommt, bestimmt sich im konkreten Einzelfall nach den Versicherungs- und Tarifbestimmungen.
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