Was macht ein Facharzt für Innere Medizin?
Die Innere Medizin befasst sich mit einem sehr umfangreichen Spektrum an Organen – vom Herzen über die Lunge bis zum Magen-Darm-Trakt. Ein…
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.
Wir sind exzellent verLINKt über zahlreiche Standorte und Fachabteilungen hinweg. Warum? Weil die Mitarbeitenden des ärztlichen Dienstes, des medizinisch-technischen Dienstes sowie der Verwaltung und Organisation gemeinsam exzellente Patientenversorgung sicherstellen.
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und investieren in unsere Werte: von der Patientenzufriedenheit bis zur Mitarbeiterzufriedenheit.
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Blut im Urin, Harnverhalt oder Schmerzen beim Absetzen des Urins – Beschwerden, die für eine Erkrankung des Harntrakts sprechen. Hinter den Symptomen können Entzündungen oder Infektionen, aber auch Tumore und Steine stecken, die dafür sorgen, dass die Ableitung des Harns erschwert bzw. blockiert wird. Durch den Einsatz verschiedener bildgebender Verfahren ist die Uroradiologie in der Lage, die Beschwerden abzuklären. Die daraus resultierenden Befunde sind Grundlage für die Planung der Behandlung und fließen auch in die Nachsorge ein.
Erkrankungen des Harntrakts und der urogenitalen Organe erstrecken sich über ein weites Spektrum. Dazu gehören funktionelle Störungen und Entzündungen ebenso wie gutartige und bösartige Neubildungen. Häufig leiden Betroffene unter Schmerzen beim Wasserlassen und es können auch sichtbare Blutbeimengungen im Urin (Hämaturie) auftreten, was eine ärztliche Abklärung unter mithilfe der bildgebenden Diagnostik erfordert. Welche Verfahren zum Einsatz kommen, hängt dabei von der Verdachtsdiagnose und patientenindividuellen Faktoren ab.
Die Uroradiologie befasst sich als Teilgebiet der Radiologie mit verschiedenen Krankheitsbildern, wie Nierensteinen, tumorösen Veränderungen der Nieren oder der Harnblase, entzündlichen Prozessen der ableitenden Harnwege oder auch Prostatakarzinomen.
Gerade die onkologische Diagnostik ist eines der zentralen Einsatzgebiete des Fachbereichs. Nierenzellkarzinome, Harnblasenkarzinome und Prostatakarzinome kommen in Deutschland laut Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) des Robert-Koch-Instituts zusammen auf circa 110.000 Neuerkrankungen pro Jahr (Stand: 2023). Bei Männern gehören Prostatakarzinome (Prostatakrebs) zu den häufigsten Tumorerkrankungen.
Eine frühe Diagnosestellung und schnelle Bestimmung der Tumorausbreitung verbessern regelmäßig die Prognose für Patienten, weshalb Befunde der Uroradiologie in der Behandlungsplanung und der späteren Therapiekontrolle eine zentrale Rolle spielen. Darüber hinaus sind auch funktionelle Fragestellungen – beispielsweise Harnabflussstörungen oder Gefäßveränderungen der Nieren, die zu Blockaden führen – Gegenstand der Uroradiologie.
Im Rahmen der Befundung kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung, mit deren Hilfe sich spezialisierte Radiologen einen schnellen Überblick über klinische Auffälligkeiten verschaffen oder hochauflösende Schnittbilder erstellen können, um kritische Raumforderungen detailliert zu betrachten.
Typische Anwendungsfälle: Die wichtigsten Indikationen in der Uroradiologie
Das Organspektrum, mit dem sich die urologische Bildgebung befasst, deckt nicht nur die harnableitenden Komplexe ab, sondern erstreckt sich auch auf die Nieren und die männlichen Geschlechtsorgane. Damit umfasst die Uroradiologie neben der Befundung der Prostata auch die Untersuchung und Beurteilung von Veränderungen der Hoden. Entsprechend umfangreich sind die Indikationen, die im klinischen Alltag eine Rolle spielen.
Nierensteine (Nephrolithiasis) sowie Steine (Konkremente) der Harnleiter und Harnblase gehören zu den häufigen Indikationen, die eine Untersuchung auslösen. Typische Symptome sind kolikartige Flankenschmerzen sowie Blut im Urin. Mittels bildgebender Untersuchungen lassen sich die Lage, Größe und Zusammensetzung der Konkremente beurteilen. Letzteres ist mit der Dual-Energy-CT möglich, mit deren Hilfe eine Unterscheidung zwischen Harnsäure- und Kalziumsteinen erfolgen kann. Zudem zeigen die mit dem Verfahren erstellten Bilder, inwiefern diese bereits zu Harnabflussstörungen führen.
Bösartige (maligne) Erkrankungen der inneren Organe bleiben anfangs häufig stumm, zeigen also keine typischen Symptome. Umso wichtiger ist es beim Verdacht auf ein Nierenzellkarzinom (Tumor, der von den Epithelzellen der Nierentubuli ausgeht), ein Harnblasenkarzinom oder ein Prostatakarzinom, dass die entsprechende Diagnostik schnell erfolgt, um eine geeignete Therapien so bald wie möglich einleiten zu können. Die Bildgebung dient dabei unter anderem der Primärdiagnostik (Suche nach der Krankheitsursache) und dem Staging (Beurteilung des Stadiums), spielt aber auch in der Operationsplanung und Nachsorge eine Rolle.
Harnwegsentzündungen und Infektionen treten im klinischen Alltag immer wieder auf. Aber auch Eiteransammlungen im Nierengewebe oder Harnblasenentzündung sind typische Indikationen für die uroradiologische Diagnostik. Durch die Bildgebung werden charakteristische Befundmuster wie Verdickungen oder Flüssigkeitsansammlungen erkennbar – Informationen, die insbesondere für die Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern von Bedeutung sind.
Angeborene Fehlbildungen der Nieren und Harnwege sowie Nierenarterienstenosen (Verengungen der Nierenarterien) oder Fehlstellungen im Bereich der männlichen Geschlechtsorgane – wie die Hodentorsion oder der Hodenhochstand – werden nicht nur mittels körperlicher Untersuchung befundet. Vor allem der Ultraschall und die Magnetresonanztomographie sind für die Diagnostik in diesem Bereich von Bedeutung.
Bildgebende Verfahren der Uroradiologie
Angesichts der Vielzahl möglicher medizinischer Fragestellungen im Bereich der uroradiologischen Diagnostik ist auch das Spektrum der bildgebenden Verfahren umfassend. Diese werden je nach Verdacht einzeln oder in Kombination eingesetzt.
Die Sonographie (Ultraschall) nutzt Schallwellen, um Gewebestrukturen darzustellen. Der Vorteil dieser Methode liegt einerseits darin, dass keine Strahlenquelle benötigt wird. Zudem ist das Verfahren schnell durchführbar und eignet sich damit zur orientierenden Beurteilung der Nieren, der Harnblase und den ableitenden Harnwegen.
Harnstauungsnieren, Zysten als flüssigkeitsgefüllte Hohlräume sowie solide Raumforderungen und Harnblasenveränderungen lassen sich mit dem Verfahren begutachten. Außerdem bietet sich die Sonographie zur Verlaufskontrolle nach Eingriffen an. Bei tief im Körper liegenden Strukturen, adipösen Patienten und bei Harnleitersteinen ist die Anwendbarkeit des Verfahrens jedoch in der Regel begrenzt.
Die Computertomographie (CT) hat sich bei verschiedenen urologischen Fragestellungen als wichtige Untersuchung etabliert. Beispielsweise lassen sich mit der CT bei einer akuten Harnsteinkolik Konkremente der Nieren und Harnleiter mit einer hohen Sensitivität in Bezug auf Größe, Dichte und Lage befunden. Die Urographie ermöglicht durch eine Kontrastmittelgabe die dynamische Darstellung des Harntrakts und wird zur Abklärung bei Hämaturie sowie für das Staging des Nierenzellkarzinoms oder Urothelkarzinoms (Tumor der Schleimhaut der Harnwege) eingesetzt.
Ein hoher Weichgewebekontrast und die strahlungsfreie Durchführung sind zwei Aspekte, die die Magnetresonanztomographie (MRT) als bildgebendes Verfahren als bildgebendes Untersuchungsverfahren der Uroradiologie kennzeichnen. Unter anderem liefert die Untersuchung Informationen zur Gewebezusammensetzung und Durchblutung unklarer Raumforderungen in den Nieren und dient damit zu deren Charakterisierung.
Von besonderer Bedeutung ist die multiparametrische MRT der Prostata (mpMRT). Der Leitlinien empfehlen das Verfahren für die Primärdiagnostik beim Prostatakarzinom, bei weiter bestehendem Karzinomverdacht nach einer negativen Biopsie und für die Überwachung von niedrigmalignen Prostatakarzinomen.
Die MRT ermöglicht die Detektion, Lokalisation und Charakterisierung suspekter Herde und liefert Informationen, auf deren Grundlage eine gezielte Gewebeentnahme durchgeführt werden kann. Zudem ist die MR-Urographie als strahlungsfreie Alternative zur Darstellung der Nierenfunktion und des Harnabflusses geeignet, insbesondere bei Patienten, für die eine CT-basierte Urographie nicht in Betracht kommt.
LifeLink bietet Patienten eine umfassende Diagnostik im Bereich der Uroradiologie inklusive der Befundung der Nieren und Harnwege. Die Abklärung der Beschwerden erfolgt durch kompetente Fachärzte für Radiologie mit langjähriger Berufserfahrung, die dafür hochmoderne MRT- und CT-Scanner verwenden. Darüber hinaus deckt unser bundesweites Netzwerk modern eingerichteter Praxen die gesamte Bandbreite radiologischer und nuklearmedizinischen Diagnostik sowie Behandlungsmöglichkeiten in der Strahlentherapie ab. Die Betreuung unserer Patienten durch hochqualifizierte Praxisteams stellt hohe Qualitätsstandards und einen umfassenden Patientenkomfort sicher. Reservieren Sie Ihren Termin am nächstgelegenen LifeLink-Standort einfach bequem über unser Online-Buchungstool – schnell, flexibel und direkt.
FAQ zur Uroradiologie: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Grundsätzlich hängt die Vorbereitung vom geplanten Verfahren ab. MRT, CT und Ultraschall ohne Kontrastmittel lassen sich in der Regel ohne besondere Vorbereitung durchführen. Wichtig ist, dass der Patient alle Fragen im Aufklärungsbogen – zu Implantaten wie Schrittmachern, bekannten Kontrastmittelunverträglichkeiten, Nierenfunktionsstörungen etc. – zutreffend beantwortet.
Die mpMRT der Prostata kommt zum Einsatz, wenn die Laboranalyse einen erhöhten PSA-Wert ausweist oder ein verdächtiger Tastbefund vorliegt. Auch ein nach der Gewebeuntersuchung weiterhin bestehender Krebsverdacht kann die Bildgebung erforderlich machen (bei einer Biopsie ohne Bildführung besteht das Risiko für falsch-negative Befunde, die durch anhaltend hohe PSA-Werte auffällig sind).
Mithilfe von Kontrastmitteln lassen sich Gewebearten zwar besser unterscheiden. Die Ausscheidung aus dem Körper erfolgt aber über die Nieren, was für diese eine zusätzliche Belastung darstellt. Aus diesem Grund ist die Untersuchung möglicher Funktionsstörungen der Nieren unter Verwendung von Kontrastmitteln ein kritischer Aspekt in der uroradiologischen Diagnostik, der in die Planung einbezogen werden muss.
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