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Als bildgebendes Untersuchungsverfahren dient die PET-MRT zur Abklärung vieler medizinischer Fragen und Konstellationen, beispielsweise der Ausbreitungsdiagnostik bei Tumoren oder der Ursachensuche bei kardialen Beschwerden. Um qualitativ hochwertige Bilder als Grundlage der Befundung zu gewährleisten, ist eine optimale Aufnahme der Radiotracer erforderlich. Verschiedene Nahrungsbestandteile können diesbezüglich jedoch nachteilige Effekte haben. Erfahren Sie in diesem Überblick mehr über die Regeln, die im Hinblick auf das Essen und die Nüchternheit vor einer PET-MRT-Untersuchung zu beachten sind.
Inhalt

Was darf man vor einer PET-MRT essen?

Mit der PET-MRT lassen sich funktionelle und strukturelle Informationen – zum Beispiel für die Krebsmedizin (Onkologie) oder die Herzmedizin (Kardiologie) – in nur einem Untersuchungsgang erfassen. Was sich aus dem Scan herauslesen lässt, hängt von dem für die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) verwendeten Tracer (radioaktiv markierte Verbindungen) ab. Dieser bindet an bestimmte Oberflächenstrukturen von Zellen oder wird in Stoffwechselprozesse eingebunden und macht diese sichtbar. Der Tracer beeinflusst auch, was vor der Untersuchung noch gegessen werden darf bzw. worauf im Rahmen der Vorbereitung zu achten ist.

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Warum beeinflusst die Ernährung das Ergebnis der PET-MRT?

Ein häufig eingesetzter Tracer in der PET-Diagnostik ist Fluordesoxyglukose (FDG, ein radioaktiv markiertes Glukoseanalogon). Dieser verhält sich im Körper ähnlich wie Zucker und wird bevorzugt von Zellen mit hohem Energiebedarf durch spezifische Stoffwechselvorgänge aufgenommen. Dazu zählen beispielsweise Tumorzellen, entzündliches Gewebe oder Zellen des Herzmuskels (Myokard).

Enthält das Blut nach einer Mahlzeit viel Glukose, konkurriert diese mit dem FDG-Tracer um die Aufnahme in die Zellen. Die Folge wäre eine verminderte Aufnahme der markierten Substanz im Zielgewebe – was zu einer schlechteren Bildqualität führt. Daraus ergeben sich Einschränkungen für die diagnostische Aussagekraft der Untersuchungsergebnisse.

Parallel kann eine erhöhte Insulinausschüttung – was typischerweise nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten auftritt – dazu führen, dass FDG vermehrt in die Muskulatur statt ins Zielgewebe transportiert wird. Hierdurch würde der Befund verfälscht.

Wird mit anderen Tracern gearbeitet, sind die Ernährungsvorschriften für die PET-Komponente oft nicht ganz so strikt. Wichtig: Für den MRT-Teil (Magnetresonanztomographie) der Untersuchung können sich bei einer Abklärung von Fragen im Bauchraum oder Becken sowie im Rahmen einer geplanten Sedierung bei Klaustrophobie ebenfalls besondere Ernährungsregeln ergeben. Hierdurch soll dem Risiko von Übelkeit und Erbrechen vorgebeugt werden.

Nüchtern vor der PET-MRT: Die wichtigsten Regeln

Für PET-MRT-Untersuchungen mit FDG gilt allgemein eine Nüchternphase von mindestens einigen Stunden vor dem Untersuchungstermin. Leichte Mahlzeiten am Vorabend sind in der Regel unproblematisch. Auf Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke, Fruchtsäfte und kohlenhydratreiche Speisen ist ab dem Vorabend eher zu verzichten. Wasser darf dagegen meist auch in der Vorbereitungsphase getrunken werden. Die konkreten Regeln werden im Rahmen der Patientenaufklärung erläutert.

Besonderheiten bei Diabetikern und weiteren Patientengruppen

Bei Patienten mit einem Diabetes mellitus gestaltet sich die Vorbereitung komplexer, da hier der Blutzucker streng kontrolliert werden muss. Bei insulinpflichtigen Patienten ist der Zeitpunkt des Verabreichens von Insulin mit der durchführenden Radiologiepraxis abzustimmen, um eine gegenseitige Einflussnahme zu vermeiden.

Bezüglich der Einnahme von Medikamenten ist vor der PET-MRT-Untersuchung abzuklären, ob es durch das Zusammenkommen der Medikamentenwirkstoffe und des Tracers zu Wechselwirkungen kommen kann.

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Fazit: Die Ernährungsregeln werden von individuellen Untersuchungsparametern beeinflusst

Ob im Rahmen der PET-MRT eine konsequente Nahrungskarenz (Patienten müssen auf nüchternen Magen zur Untersuchung erscheinen) einzuhalten ist oder keine nennenswerten Einschränkungen gelten, hängt von der zu klärenden Fragestellung ab. Das jeweilige Untersuchungsziel bestimmt, welcher Tracer anzuwenden ist, ob ein Kontrastmittel bei der MRT-Komponente zum Einsatz kommt und ob eine Sedierung notwendig ist. Erst anhand dieser Rahmenbedingungen lässt sich sagen, was der Patient vor der PET-MRT essen oder trinken darf und was nicht.

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