Vor der Behandlung ist zu prüfen, ob Kontraindikationen vorliegen. Hierzu zählen akute Infektionen im Bereich der geplanten Einstichstelle, Störungen der Blutgerinnung sowie bekannte Allergien gegenüber den eingesetzten Medikamenten.
Bei Patienten mit einem Diabetes mellitus ist nach der Gabe von Kortisonpräparaten eine engmaschige Kontrolle des Blutzuckerspiegels erforderlich. Hintergrund: Der Wirkstoff kann den Blutzuckerspiegel vorübergehend erhöhen (Steroiddiabetes), da die Insulinwirkung in den Zellen negativ beeinflusst wird.
Zu den möglichen, aber seltenen Komplikationen zählen:
- eine Fehllage der Nadel mit Verletzung der harten Hirnhaut (Austritt von Nervenwasser, Eintrittspforte für Keime),
- Blutungen,
- Infektionen und
- Entzündungen der Hirnhäute.
Bei Injektionen im Bereich der Halswirbelsäule ist zudem eine besondere Sorgfalt bei der Nadelführung erforderlich, denn es besteht ein geringes Risiko für die Verletzung umliegender Gefäßstrukturen.