Akute & chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse: Ursachen, Symptome, Diagnostik & Behandlung der Pankreatitis
Heftige Schmerzen, die sich gürtelförmig durch den Oberbauch ziehen und häufig bis in den Rücken ausstrahlen, können der Hinweis auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) sein. Die Erkrankung geht oft mit Übelkeit, Erbrechen und teilweise auch Fieber einher.
In Deutschland liegt die Inzidenz der akuten Pankreatitis zwischen 13 und 43 je 100.000 Einwohner pro Jahr [1]. Die chronische Variante der Bauchspeicheldrüsenentzündung betrifft circa acht von 100.000 Menschen pro Jahr. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen und das Hauptmanifestationsalter liegt zwischen 35 und 55 Jahren.
Die Prognose für den Verlauf der Erkrankung hängt entscheidend von der Form der Pankreatitis ab und wie schnell die Behandlung eingeleitet wird. Bei einem hohen Anteil der Patienten mit akuter Pankreatitis tritt bei adäquater Therapie oft schon innerhalb einiger Tage eine Verbesserung ein. Bei schweren Verläufen kann es jedoch zu Komplikationen wie Nekrosen oder Organversagen kommen, die potenziell lebensbedrohlich sind.
Entscheidend für die Diagnostik sind auch bildgebende Verfahren wie die Sonographie (Ultraschall), die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT).
Was ist eine Pankreatitis?
Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Eine Pankreatitis ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse.
- Unterschieden wird zwischen der akuten und der chronischen Verlaufsform.
- Die Inzidenz unterscheidet sich bei beiden Verlaufsformen deutlich.
Die Bezeichnung „Pankreatitis“ fasst entzündliche Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zusammen. Das circa 15 bis 20 Zentimeter lange Organ liegt hinter dem Magen im Oberbauch und hat mehrere Aufgaben. Vor allem ist es für die Bildung des Verdauungssekrets und dessen Abgabe in den Zwölffingerdarm (Duodenum) von Bedeutung. Die Enzyme des Verdauungssekrets spalten Nahrungsbestandteile, wie Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate auf. Darüber hinaus bildet die Bauchspeicheldrüse Hormone (Insulin und Glukagon), die in der Blutzuckerregulation zentrale Steuerungsfunktionen übernehmen.
Bei einer Pankreatitis lassen sich grundsätzlich folgende beiden Verlaufsformen unterschieden:
- Die akute Pankreatitis tritt plötzlich ein und kann zwar potenziell lebensbedrohlich verlaufen, heilt meist aber ohne wesentliche Funktionseinschränkung wieder aus. Bei dieser Form der Erkrankung kommt es zu einer vorzeitigen Aktivierung der Pankreasenzyme im Organ selbst, was eine Selbstverdauung (Autodigestion) auslöst und zu Entzündungsreaktionen führt. Je nach Schweregrad lässt sich die akute Pankreatitis in eine ödematöse Form (75 bis 85 Prozent der Fälle mit einer Letalität von weniger als einem Prozent) und eine hämorrhagisch-nekrotisierende Form (15 bis 25 Prozent der Fälle mit einer Letalität von zehn bis 24 Prozent) einteilen.
- Bei einer chronischen Pankreatitis manifestieren sich anhaltende Entzündungsreaktionen in der Bauchspeicheldrüse mit einer Autodigestion. Durch immer wieder auftretende Entzündungsschübe wird das funktionelle Drüsengewebe (Pankreasparenchym) umgebaut und durch fibrotisches Bindegewebe ersetzt, was zu einem fortschreitenden Verlust der Drüsenfunktion führt.
Entstehung und Risikofaktoren einer Pankreatitis
Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Gallensteine und Alkohol können beide Formen der Bauchspeicheldrüsenentzündung verursachen.
- Alkohol und Rauchen spielen bei der chronischen Entzündungsform eine große Rolle.
- Autoimmune und genetische Faktoren haben ebenfalls Einfluss auf die Erkrankung.
Die beiden Verlaufsformen einer Pankreatitis müssen hinsichtlich der Entstehung und Risikofaktoren voneinander unterschieden werden, auch wenn es zwischen der akuten und der chronischen Form einige Überschneidungen gibt.
Auslöser der akuten Pankreatitis
Ein Anteil von 30 bis 50 Prozent der akuten Pankreatitis wird durch Erkrankungen im Bereich der Gallenblase bzw. der Gallengänge verursacht. Dabei führt eine Verlegung des Gangsystems zu dessen Blockade und dem Verschluss der Einmündung in den Darm. Infolgedessen kommt es zu einem Sekretstau, der bis in die Bauchspeicheldrüse reicht und diese aufgrund der Aktivierung der Enzyme schädigt.
Des Weiteren kann auch übermäßiger Alkoholkonsum (Alkoholabusus) zu einer akuten Pankreatitis führen. Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass es keine lineare Dosiswirkung gibt. Einzelne Betroffene weisen eine individuell unterschiedliche Anfälligkeit gegenüber der pathogenen von Alkohol auf. Studien zufolge tritt die alkoholbedingte akute Entzündung bei Männern häufiger auf [2].
Als mögliche Wirkungsmechanismen wird eine Beeinflussung
- der Azinuszellen
- der Permeabilität des Gangsystems und
- des Sphinkter Oddi (Muskelring, der den Fluss der Sekrete in den Zwölffingerdarm reguliert)
diskutiert.
Lässt sich keine konkrete Ursache für die akute Entzündung feststellen, wird von einer „idiopathischen Pankreatitis“ gesprochen. Dies ist bei circa einem von sechs Patienten der Fall.
Ursachen der chronischen Pankreatitis
Einer der zentralen Auslöser einer chronischen Pankreatitis ist übermäßiger Alkoholkonsum. Innerhalb der Leitlinien wird für die Entwicklung einer chronischen Pankreatitis von einem Minimum von 80 Gramm Alkohol pro Tag über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Jahren ausgegangen [3]. Als Zeitraum zwischen dem Beginn des kritischen Alkoholkonsums und dem Auftreten der Pankreatitis werden 18 Jahre (± 11 Jahre) angenommen.
Neben Alkohol gehört auch Nikotinkonsum zu den Risikofaktoren. Diesbezüglich wurde in Studien eine dosisabhängige Wirkung nachgewiesen [4]. Betroffene können durch ein Entwöhnungsprogramm eine Nikotinabstinenz und damit die Eliminierung dieses Risikofaktors erreichen.
Ähnlich wie bei der akuten Entzündung sind auch bei der chronischen Verlaufsform die Ursachen nicht immer zu erkennen (idiopathische Pankreatitis). Sofern es zu einem sehr frühen Einsetzen der Erkrankung kommt bzw. familiär eine Häufung zu erkennen ist, muss an eine genetische Komponente gedacht werden.
Zudem können autoimmune Multisystemerkrankungen Entzündungen der Bauchspeicheldrüse – die Autoimmunpankreatitis (kann auch isoliert in Erscheinung treten) – auslösen. Dabei ist der Krankheitsverlauf oft an die akuten Autoimmun-Krankheitsschübe gekoppelt.
Symptome der Pankreatitis
Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Sowohl bei einer akuten als auch einer chronischen Pankreatitis können Bauchschmerzen auftreten.
- Die akute Pankreatitis beginnt plötzlich mit heftigen Beschwerden.
- Bei der chronischen Pankreatitis sind Verdauungsstörungen und Gewichtsverlust manchmal die ersten Anzeichen.
Aufgrund der Lage der Bauchspeicheldrüse sind Oberbauchschmerzen ein Krankheitszeichen, das bei einer Entzündung des Organs oft im Mittelpunkt steht. Allerdings fallen im klinischen Bild Unterschiede zwischen der akuten und der chronischen Verlaufsform auf.
Symptome der akuten Pankreatitis
Eine akute Pankreatitis macht sich oft durch einen plötzlich auftretenden Schmerz im Oberbauch (Epigastrium) bemerkbar, der von Betroffenen als sehr stark beschrieben wird. Charakteristisch ist das gürtelförmige Ausstrahlen in den Rücken. Bei der körperlichen Untersuchung ist der Bauch häufig druckschmerzhaft. Durch Blähungen und die Abwehrspannung fühlt sich die Bauchdecke prall-elastisch an. Als Konsequenz der Passagestörung können Übelkeit und Erbrechen auftreten.
Weitere Symptome der akuten Pankreatitis sind:
- Obstipation (Verstopfung),
- Fieber,
- Gelbsucht (bei Verlegung der Gallenwege),
- Aszites (Bauchwassersucht),
- Hautveränderungen bei der nekrotisierenden Form (Cullen-Zeichen, Grey-Turner-Zeichen),
- ein vorübergehend erhöhter Blutzuckerspiegel.
In schweren Fällen entwickeln sich aus der Pankreatitis systemische Komplikationen, wie ein akutes Nierenversagen bis hin zur Sepsis, die schlimmstenfalls tödlich enden.
Symptome der chronischen Pankreatitis
Bei der chronischen Verlaufsform können Bauchschmerzen ebenfalls ein zentrales Symptom sein. Betroffene Patienten berichten über starke, rezidivierende Oberbauchschmerzen, die gürtelförmig verlaufen (auch mit beidseitiger Ausstrahlung). Die Schmerzen werden patientenindividuell unterschiedlich stark im Oberbauch wahrgenommen. Im Zusammenhang mit Mahlzeiten kann es zu einer Verstärkung der Schmerzen kommen. Zusätzlich treten bei einer chronischen Pankreatitis Beschwerden durch den Funktionsverlust des Drüsengewebes auf.
Diagnostik bei Verdacht auf Pankreatitis
Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Die Diagnostik bei Verdacht auf akute Pankreatitis erfolgt anhand klinischer, laborchemischer und bildgebender Kriterien.
- Die Sonographie spielt als umfassend verfügbares Diagnostikverfahren eine große Rolle.
- CT und MRT werden zur Schweregradbeurteilung und bei Komplikationen herangezogen.
Die Diagnostik der Pankreatitis beginnt mit einer ausführlichen Anamnese und der körperlichen Untersuchung. Dabei geht es um das Beschwerdebild, die Dauer der Symptome und ob Risikofaktoren (wie Alkohol oder Rauchen, Gallensteine oder eine familiäre Vorbelastung) vorhanden sind. Im Rahmen der körperlichen Untersuchung werden eine Inspektion und Palpation des Bauches (zur Prüfung eines druckschmerzhaften Befundes sowie der Abwehrspannung oder dem Ertasten von Raumforderungen) durchgeführt.
Im Rahmen der Labordiagnostik werden unter anderem die Pankreasenzyme im Blut untersucht. Bei einer akuten Pankreatitis zeigt sich beispielsweise die Pankreaslipase erhöht. Zudem kann die Alpha-Amylase auffällig sein. Weitere Laborparameter umfassen unter anderem die Bestimmung
- der Entzündungsparameter,
- der Leber- und Nierenwerte
- des Blutzuckers und
- des Laktatwerts.
Sollte ein erhöhter Anteil des Gallenfarbstoffs nachweisbar sein, würde dies als Indiz für eine biliäre Ursache sprechen.
Die Bestimmung der Elastase-1 (Pankreaselastase) im Stuhl gehört zu den Untersuchungsmaßnahmen bei Verdacht auf eine chronische Pankreatitis. Darüber hinaus kann mit der Bestimmung von Tumormarkern dem Verdacht auf ein Pankreaskarzinom nachgegangen werden.
Die bildgebende Diagnostik bei einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse
Die bildgebende Diagnostik spielt für die Beurteilung des Verlaufs, der Schwere sowie die Abschätzung von Komplikationen eine Rolle. Diesbezüglich stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, unter denen die Sonographie eine schnell verfügbare und belastungsarme Methode darstellt. Mit ihr kann auf
- Pankreasödeme,
- Gallenblasen- oder Gallengangsteine sowie
- freie Flüssigkeit im Bauchraum
hin untersucht werden. Bei chronischer Pankreatitis lassen sich zudem Verkalkungen im sonographischen Befund nachweisen.
Mithilfe der Endosonographie – bei der der Ultraschallkopf mittels Endoskop über den Magen direkt in die Nähe der Bauchspeicheldrüse gebracht wird – lassen sich verschiedene Pathologien abklären, zu denen Gallengangssteine und Tumore gehören.
Die Bildgebung mittels CT und MRT ist kein grundlegender Standard in der Primärdiagnostik, bietet sich aber dennoch zur Klärung verschiedener Fragestellungen an, beispielsweise der Befundung einer schweren akuten Pankreatitis. So sind unter anderem Nekrosen, Abszesse und Thrombosen in CT-Aufnahmen erkennbar. Die Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie (MRCP, besondere Variante der MRT) hat den Vorteil einer sehr guten Weichgewebedarstellung ohne Strahlenbelastung des Patienten und kann zur Abbildung des Bauchspeicheldrüsen- und Gallengangs herangezogen werden.
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Behandlung der Pankreatitis
Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Die Behandlung der Schmerzen ist bei beiden Formen gängige Praxis.
- Um den Verlust von Flüssigkeit auszugleichen, ist die Flüssigkeitssubstitution bei einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung von entscheidender Bedeutung.
- Interventionelle und operative Ansätze spielen bei Komplikationen eine Rolle.
Zwischen der akuten und der chronischen Pankreatitis gibt es hinsichtlich der Behandlung Unterschiede. Gemeinsam ist beiden Formen jedoch die Schmerztherapie, die je nach Schweregrad und Patientensituation unter anderem konservativ mittels Analgetika durchgeführt werden kann. Bei starken Schmerzen zählt (bei der akuten Verlaufsform) auch der Einsatz von Opioiden zum möglichen Behandlungsspektrum.
Zu den Behandlungsschritten bei akuter Pankreatitis gehören unter anderem:
- eine Flüssigkeitssubstitution (im Rahmen der Erkrankung kann ein erheblicher Verlust an Flüssigkeit entstehen, der aufgefüllt werden muss),
- die Anhebung der Sauerstoffsättigung auf mindestens 96 Prozent,
- eine Anpassung der Ernährung (je nach Schweregrad auch parenteral bzw. enteral über Sonden oder Venenkatheter),
- eine Antibiotikatherapie (wenn Infektionen oder Nekrosen anzunehmen sind).
Die Beseitigung der Ursache ist stets ein zentraler Aspekt der Behandlung. Je nach Patientensituation kann eine interventionelle oder eine chirurgische Therapie notwendig sein – auch im Hinblick auf die Behandlung von Komplikationen (wie der nekrotisierenden Pankreatitis).
Im Zusammenhang mit der Therapie einer chronischen Pankreatitis steht bei den Maßnahmen die Abstinenz von Alkohol und Nikotin an vorderster Stelle, um diese zentralen Risikofaktoren zu eliminieren. Im Rahmen der Schmerztherapie wird bei einem aktiven Schub wie bei einer akuten Pankreatitis verfahren. Daneben gehört die Gabe von Bauchspeicheldrüsenenzymen zur konservativen Behandlung. Je nach Schwere müssen auch Folgen – wie ein Diabetes mellitus – behandelt werden.
Interventionelle und operative Therapieschritte werden unter anderem bei Pankreasgangsteinen bzw. Gallengangsstenosen sowie Patienten mit einer Dauerschmerztherapie in Erwägung gezogen. Sollte der Verdacht auf einen Tumor bestehen, kommt die Pankreasresektion als adäquater Behandlungsschritt infrage.
FAQ zu Bauchspeicheldrüsenentzündungen: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Kann eine Pankreatitis vermieden werden?
Vollständig lässt sich die Erkrankung nicht ausschließen. Allerdings erhöhen Alkohol- und Nikotinkonsum das Risiko erheblich. Die Einhaltung eines konsequenten Vermeidungsregimes kann das Erkrankungsrisiko somit durchaus beeinflussen, wobei an dieser Stelle klar auf die unterschiedlichen Toleranzschwellen für Alkohol hingewiesen werden muss.
Wie ist die Prognose bei Pankreatitis?
Patienten, die an einer milden akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung erkranken, erholen sich häufig wieder, ohne dass es zu Folgeschäden kommt. Bei einer chronischen Pankreatitis verhält es sich jedoch anders, da es gerade im fortgeschrittenen Stadium zu einem Funktionsverlust des Gewebes kommt. Betroffene müssen daher mit Einschränkungen (auch hinsichtlich der Lebenserwartung durch das Auftreten von Begleiterkrankungen) rechnen [5].
Macht sich eine Pankreatitis immer durch Schmerzen bemerkbar?
Nein, während die akute Pankreatitis typischerweise mit heftigen, gürtelförmigen Oberbauchschmerzen einhergeht, kann die chronische Pankreatitis gerade im Initialstadium asymptomatisch verlaufen. Manche Patienten entwickeln Schmerzen erst im fortgeschrittenen Stadium, während andere Betroffene primär unter Verdauungsstörungen, einem Gewichtsverlust oder Diabetes als Erstsymptome leiden.
[1] Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), S3-Leitlinie Pankreatitis – Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), online verfügbar unter: Link (Datum des letzten Zugriffs: 06.02.2026).
[2] Yadav D, Lowenfels AB. The epidemiology of pancreatitis and pancreatic cancer. Gastroenterology. 2013 Jun;144(6):1252-61. doi: 10.1053/j.gastro.2013.01.068. PMID: 23622135; PMCID: PMC3662544.
[3] Thieme, S3-Leitlinie Chronische Pankreatitis: Definition, Ätiologie, Diagnostik, konservative, interventionell endoskopische und operative Therapie der chronischen Pankreatitis, Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), online verfügbar unter: Link (Datum des letzten Zugriffs: 06.02.2026).
[4] Alexandre M, Pandol SJ, Gorelick FS, Thrower EC. The emerging role of smoking in the development of pancreatitis. Pancreatology. 2011;11(5):469-74. doi: 10.1159/000332196. Epub 2011 Oct 5. PMID: 21986098; PMCID: PMC3222114.
[5] Bang UC, Benfield T, Hyldstrup L, Bendtsen F, Beck Jensen JE. Mortality, cancer, and comorbidities associated with chronic pancreatitis: a Danish nationwide matched-cohort study. Gastroenterology. 2014 Apr;146(4):989-94. doi: 10.1053/j.gastro.2013.12.033. Epub 2013 Dec 31. PMID: 24389306.

