Was macht ein Facharzt für Innere Medizin?
Die Innere Medizin befasst sich mit einem sehr umfangreichen Spektrum an Organen – vom Herzen über die Lunge bis zum Magen-Darm-Trakt. Ein…
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.
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Wir sind exzellent verLINKt über zahlreiche Standorte und Fachabteilungen hinweg. Warum? Weil die Mitarbeitenden des ärztlichen Dienstes, des medizinisch-technischen Dienstes sowie der Verwaltung und Organisation gemeinsam exzellente Patientenversorgung sicherstellen.
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und investieren in unsere Werte: von der Patientenzufriedenheit bis zur Mitarbeiterzufriedenheit.
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Bauchschmerzen, Schwierigkeiten beim Stuhlgang oder Flankenschmerzen und Erbrechen – es gibt eine ganze Reihe akuter und chronischer Erkrankungen, die die Organe des Bauchraums betreffen. Geht es dabei um einen Notfall, ist sofortiges Handeln von entscheidender Bedeutung. Andere Erkrankungen bleiben hingegen lange stumm oder machen sich nur durch unspezifische Anzeichen bemerkbar. Mit verschiedenen bildgebenden Verfahren deckt die Abdomenradiologie diesbezüglich ein weites Spektrum an Indikationen ab. Erfahren Sie auf dieser Seite mehr über die typischen Anwendungsfälle und Verfahren der Abdomenradiologie.
Im Bauchraum (Abdomen) liegen lebenswichtige Organe – darunter die Leber und Gallenblase, die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) sowie der Magen-Darm-Trakt, die Milz und die Nieren. Verschiedene akute Krankheitsbilder und einige chronische Erkrankungen, zu denen Infektionen oder Entzündungen wie die Colitis ulcerosa gehören, machen sich unter anderem durch Schmerzen bemerkbar.
Andere bösartige Pathologien der Organe des Bauchraums können indes lange symptomarm verlaufen und werden deshalb häufig erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert. Kritische Befunde wie ein Tumor der Bauchspeicheldrüse oder ein kolorektales Karzinom erfordern eine präzise Bildgebung für die Ausbreitungsdiagnostik, Therapieplanung und Nachsorge.
Bei der Abdomenradiologie handelt es sich um ein spezialisiertes Teilgebiet der Radiologie, dessen Fokus auf der Bildgebung des Bauchraums liegt. Im Zentrum steht die Darstellung und Beurteilung der Organe und Strukturen in diesem Bereich, um krankhafte Veränderungen als Grundlage für eine leitliniengerechte Behandlung zu erkennen und zu charakterisieren.
Dazu zählen akute Erkrankungen wie die Blinddarmentzündung (Appendizitis) und medizinische Notfallsituationen (Blutungen durch Unfälle oder die Ruptur innerer Organe) sowie chronisch und schleichend verlaufende Erkrankungen ohne spezifische Anfangssymptomatik.
Als Fachbereich steht die Abdomenradiologie in einer engen Verbindung mit der Gastroenterologie (Lehre der Magen-Darm-Erkrankungen), der Hepatologie (Lebermedizin), der Urologie und der Onkologie (Krebsmedizin). Um die Vielzahl abdomineller Erkrankungen abzubilden, steht ein umfassendes Spektrum an bildgebenden Verfahren zur Verfügung – von Übersichtsaufnahmen mittels Röntgen über Ultraschalluntersuchungen und Computertomographie bis zur Magnetresonanztomographie.
Typische Anwendungsfälle: Die wichtigsten Indikationen in der Abdomenradiologie
Im Bauchraum befinden sich Organe, die der Verdauung dienen und funktionell
zuständig sind. Die Funktionen dieser Organe umfassen mechanische und biochemische Transportvorgänge und die Produktion verschiedener Enzyme für Spaltungsprozesse. Des Weiteren spielt gerade der Darm in immunologischer Hinsicht eine bedeutende Rolle. Aufgrund der Beteiligung vieler unterschiedlicher Organe und Gewebe ergibt sich für die Abdomenradiologie ein sehr umfangreiches Indikationsspektrum.
Erkrankungen wie die Leberzirrhose, gutartige (benigne) Lebertumore, das hepatozelluläre Karzinom (HCC, primärer Leberkrebs) sowie Metastasen anderer Tumore – etwa von Darm- oder Brustkrebs – können mit der Abdomenradiologie erfasst und charakterisiert werden. Die gewonnenen Informationen dienen zur Beurteilung der Ausdehnung der Erkrankungen bzw. der Raumforderungen und deren Durchblutung (Vaskularisierung). Anhand der Befunde lässt sich unter anderem ermitteln, ob die operative Entfernung eines Tumors möglich ist.
Die galleführenden Organe sind ein zentraler Bestandteil der Verdauung, da Gallenflüssigkeit in der Verstoffwechselung von Fetten eine Rolle spielt. Gallensteine (Cholelithiasis), entzündliche Veränderungen der Gallenblase (Cholezystitis) sowie Tumore der Gallenwege (Cholangiokarzinom) sind Befunde, die mit den diagnostischen Möglichkeiten der Abdomenradiologie untersucht werden.
Das Organ hat durch die Produktion von Verdauungsenzymen und des Blutzuckerhormons Insulin für den Stoffwechsel zentrale Bedeutung. Die Bildgebung ist aufgrund der anatomischen Lage hinter dem Magen zwar anspruchsvoll, aber bei Erkrankungen wie einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), der Beurteilung von Zysten sowie zur Ausbreitungsdiagnostik des Pankreaskarzinoms erforderlich.
Der menschliche Darm gliedert sich in verschiedene Abschnitte und hat neben dem Transport des Nahrungsbreis die Aufgabe, dessen verwertbare Bestandteile aufzunehmen. Neben kolorektalen Karzinomen, Entzündung der Darmausstülpungen (Divertikulitis) und Darmverschlüssen sind auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Gegenstand der Abdomenradiologie.
Im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel übernehmen die Nieren die Aufgabe einer „Filterstation“, indem sie Stoffwechselprodukte eliminieren. Nierensteine, Nierenzellkarzinome oder Harnstauungsnieren sowie Erkrankungen des hinter dem Bauchfell gelegenen Raumes gehören ebenfalls zum Anwendungsbereich der Abdomenradiologie.
Das akute Abdomen und innere Verletzungen – ausgelöst durch Erkrankungen oder Unfälle – stellen medizinische Notfälle dar, die umgehend behandelt werden müssen. Um eine zügige Versorgung des Patienten einleiten zu können, wird anhand von Aufnahmen des Bauchraums ermittelt, wie schwer das Trauma ist und welche Ursache (zum Beispiel eine Blinddarmentzündung oder Einrisse von Organen) dahinter steht.
Bildgebende Verfahren der Abdomenradiologie
Um die verschiedenen Fragen aus der Onkologie, Endokrinologie oder Chirurgie zu beantworten, werden in der Abdomenradiologie diverse bildgebende Verfahren angewendet. Die Entscheidung für ein bestimmtes Verfahren erfolgt aufgrund der Verdachtsdiagnose und dem Zustand des Patienten.
Der Ultraschall (Sonographie) eignet sich zur schnellen Erstbefundung. Das nichtinvasive und strahlungsfreie Verfahren ermöglicht die Untersuchung verschiedener abdomineller Fragestellungen – von der Beurteilung der Leber, Gallenblase und Nieren bis hin zum Erkennen von Flüssigkeitsansammlungen (Aszites) im Bauchraum.
Gallensteine, Leberzysten, vergrößerte Lymphknoten oder eine Nierenstauung sind typische Befunde, die sich sonographisch gut darstellen lassen. Mit der Doppler-Sonographie (eine Erweiterung mit einer Blutflussmessung) ist zudem die Beurteilung von Gefäßerkrankungen im Bauchraum möglich. Allerdings stößt das Verfahren durch Überlagerungen und bei in der Tiefe liegenden Strukturen an Grenzen.
Mittels Röntgen kann in der Abdomenradiologie ein schneller Überblick gewonnen werden, was insbesondere für die Notfalldiagnostik relevant ist. Unter anderem ist ein Nachweis freier Luft im Bauchraum (als Zeichen einer Hohlorganperforation) sowie von Verlegungen des Darms und Fremdkörpern im Magen-Darm-Trakt möglich.
Die Computertomographie (CT) des Abdomens liefert Schnittbilder des Bauchraums und erfordert eine vergleichbar kurze Untersuchungszeit. Damit eignet sich das Verfahren ebenfalls für die Notfallmedizin, bringt dabei aber gleichzeitig höher aufgelöste Bilder hervor als das Röntgen.
Mit der CT-Angiographie ist eine Beurteilung der abdominellen Gefäße möglich. Relevant ist dies unter anderem bei einem Verdacht auf ein Aortenaneurysma oder eine Durchblutungsstörung des Darms. In Kombination mit der nuklearmedizinischen Diagnostik spielt die CT eine zentrale Rolle für das Staging von Tumorerkrankungen wie kolorektalen Karzinomen, Magenkrebs, und Pankreas- oder Prostatakarzinomen. Beurteilen lassen sich die lokale Tumorausdehnung, ein Lymphknotenbefall sowie Fernmetastasen in Leber, Lunge und anderen Organen.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) liefert ohne Strahlenbelastung Aufnahmen mit einem hohen Weichgewebekontrast und eignet sich daher unter anderem zur Beurteilung der Leber und Gallenwege sowie der Pankreas. Die Magnetresonanz-Cholangiopankreatographie (MRCP) ist eine nichtinvasive Methode zur Darstellung der Gallenwege, bei der im Vergleich zu endoskopischen Verfahren ein geringeres Komplikationsrisiko besteht.
Der Einsatz einer MRT bietet sich in der Abdomenradiologie auch zur Beurteilung von Leberläsionen wie dem hepatozellulären Karzinom, gutartigen Gefäßtumoren der Leber sowie anderen benignen Raumforderungen an. Eine erste bildgebende Differenzierung ist beispielsweise durch die Abgrenzung der Raumforderungen, deren Beziehungen zum umliegenden Gewebe und deren Eigenschaften möglich.
Im Rahmen einer MR-Enterographie lassen sich zudem chronisch-entzündliche Darmerkrankungen beurteilen, ohne dass dafür eine den Patienten belastende endoskopische Untersuchung des Darms erforderlich ist.
Die Abdomenradiologie umfasst eine Vielzahl verschiedener Untersuchungen, die Patienten bei LifeLink in Anspruch nehmen können. Unser bundesweites Netzwerk aus Radiologiezentren und radiologischen Praxen verfügt über ein großes Leistungsangebot, zu dem sämtliche Standarduntersuchungen und viele spezialdiagnostische Verfahren gehören. Patienten können somit auch Auffälligkeiten wie Bauchschmerzen ohne erkennbare Ursache oder Beschwerden im Bereich der Nieren abklären lassen. Dafür stehen unseren erfahrenen Radiologen hochmoderne Geräte in optimal ausgestatteten Praxisräumen zur Verfügung. Der Einsatz innovativer Untersuchungsprotokolle und die Einhaltung hoher Qualitätsstandards stellen eine hohe Befundungsqualität sicher und unsere exzellent ausgebildeten Praxisteams gewährleisten eine stets erstklassige Patientenbetreuung. Für die Reservierung eines Termins am nächstgelegenen LifeLink-Standort nutzen Sie ganz einfach auf unser intuitives Online-Buchungstool – schnell, komfortabel und direkt.
FAQ zur Abdomenradiologie: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Das Thema Nahrungskarenz spielt gerade für Untersuchungen des Bauchraums eine Rolle – einerseits aus Gründen der Bildqualität, andererseits wegen der Patientensicherheit. Im Rahmen der obligatorischen Patientenaufklärung wird Betroffenen mitgeteilt, wann und was vor einer Untersuchung noch zu sich genommen werden darf.
Ja, sowohl mit der MRT als auch der CT und dem Ultraschall kann eine Raumforderung im Bauchraum erkannt werden. Deren genaue Differenzierung und die Bestimmung des gut- oder bösartigen Charakters (Dignität) ist allein mit der Bildgebung aber in den meisten Fällen nicht möglich.
Generell wird der Befund dem überweisenden Arzt mitgeteilt. Dieser plant anschließend den weiteren Ablauf. Ein unauffälliges Ergebnis zieht üblicherweise keine weitere Behandlung nach sich. Sollte es jedoch Auffälligkeiten geben, ist deren Charakterisierung entscheidend. Es können sich weitere Untersuchungen, wie eine Probennahme zur Untersuchung von Gewebe unter dem Mikroskop (Biopsie), anschließen.
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