Muss man bei der PET-MRT nüchtern sein?
Während sich mit radiologischen Bildgebungsverfahren die inneren Strukturen, Organe und Gewebe des Körpers sowie muskuloskelettale Sachverhalte untersuchen lassen, dient die PET-MRT als…
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.
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Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und investieren in unsere Werte: von der Patientenzufriedenheit bis zur Mitarbeiterzufriedenheit.
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Auffällige PSA-Werte, Schmerzen beim Wasserlassen und im Unterbauchbereich – bei diesen Anzeichen besteht der Verdacht auf eine ernsthafte Erkrankung der Prostata. Insbesondere im Alter ab 50 Jahren ist das Erkrankungsrisiko erhöht, weshalb die ärztliche Untersuchung beim Auftreten der genannten Anzeichen nicht aufgeschoben werden sollte. Je früher eine umfassende Prostatadiagnostik zur Identifizierung der Ursache durchgeführt wird, desto besser fällt in der Regel auch die Heilungsprognose aus. Auf dieser Seite informieren wir über die typischen Indikationen, die Anlass zur Untersuchung der Prostata geben, und welche Verfahren diesbezüglich zum Einsatz kommen.
Die Prostata – auch bekannt als „Vorsteherdrüse“ – sitzt beim Mann unterhalb der Harnblase, umschließt Teile der Harnröhre und produziert das Sekret der Samenflüssigkeit. Als eines der inneren Geschlechtsorgane spielt die Drüse für die männliche Fruchtbarkeit eine zentrale Rolle. Allerdings kann aus dem Gewebe der Prostata ein bösartiger Tumor – das Prostatakarzinom – bilden, der zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern gehört.
Auffälligkeiten im Rahmen einer rektalen Tastuntersuchung oder im Zusammenhang mit erhöhten Laborwerten sollten daher zeitnah im Zuge der Prostatadiagnostik mit bildgebenden Verfahren befundet werden. Zentral sind dabei die Abklärung eines Verdachts auf das Vorliegen einer bösartigen (maligne) Raumforderung sowie die Befundung gutartiger (benigner) Prostataerkrankungen wie der Prostatahyperplasie, einer altersbedingten Vergrößerung der Vorsteherdrüse, die unter Umständen Beschwerden beim Wasserlassen verursachen kann.
Das Prostatakarzinom ist in Deutschland für rund 15.000 Sterbefälle pro Jahr verantwortlich und zählt damit zu den häufigsten krebsassoziierten Todesursachen bei Männern. Obwohl Tumore der Vorsteherdrüse im Vergleich zu anderen Karzinomen oft langsam wachsen, besteht ein Risiko für die Ausbreitung über Lymphbahnen und Blutgefäße in Lymphknoten, Knochen und entfernte Organe. Bei circa zehn bis 15 Prozent der Patienten haben sich bereits zum Zeitpunkt der Erstdiagnose Metastasen gebildet. Sind diese bereits in vom Primärtumor entfernten Organen nachweisbar, verschlechtert sich die Prognose. Häufig besteht das Ziel dann in einer palliativen Versorgung.
Die präzise bildgebende Prostatadiagnostik setzt genau hier an: Wird ein Karzinom erkannt, bevor es die Organgrenze überschritten hat, ist die Erkrankung in der Regel gut behandelbar. Dies verdeutlicht, warum in der Krebsmedizin (Onkologie) eine frühzeitige Erkennung des Primärtumors, eine umfassende Ausbreitungsdiagnostik (zur Identifizierung von Metastasen) sowie die lückenlose Begleitung von Therapie und Nachsorge von so großer Bedeutung sind.
Im Rahmen einer umfassenden Prostatadiagnostik können verschiedene radiologische Verfahren eingesetzt werden. Dazu gehören
Verfahren der Prostatadiagnostik: Welche Methoden werden zur Untersuchung angewandt?
Im Rahmen der Prostatadiagnostik kann die Medizin auf ein differenziertes Spektrum verschiedener Verfahren zurückgreifen. Die Auswahl der Methoden orientiert sich an der klinischen Fragestellung, dem PSA-Verlauf und dem Ergebnis der bisherigen Untersuchungen.
Die multiparametrische MRT (mpMRT) der Prostata ist eines der zentralen bildgebenden Verfahren in der Prostatadiagnostik. Bei der Durchführung werden mehrere MRT-Sequenzen (T2- und diffusionsgewichtet sowie mit einer dynamischen Kontrastmittelverstärkung) kombiniert, um das Prostatagewebe darzustellen. Verdächtige Areale werden anhand des sogenannten „PI-RADS-Scores“ (Prostate Imaging Reporting and Data System) auf einer Bewertungsskala von eins bis fünf klassifiziert.
Der transrektale Ultraschall (TRUS, Sonographie der Prostata durch das Rektum) ermöglicht eine schnelle Darstellung der Drüse in Echtzeit und wird unter anderem im Rahmen der Biopsiesteuerung eingesetzt. In Kombination mit den Daten aus der MRT entsteht die MRT-TRUS-Fusionsbiopsie, bei der im MRT entdeckte Auffälligkeiten in das Ultraschallbild übertragen werden. Die Gewebeentnahme erfolgt anschließend gezielt aus den karzinomverdächtigen Bereichen.
Die PSMA-PET-CT ist eine nuklearmedizinische Hybridmethode, bei der die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) mit der CT verknüpft wird. Dabei wird eine radioaktiv markierte Verbindung intravenös verabreicht und bindet an das Prostata-spezifische Membranantigen (PSMA), das für Prostatakarzinomzellen verstärkt nachgewiesen werden kann. Anreicherungen sind in der PET als erhöhte Aktivität sichtbar und lassen sich mit der CT strukturell erfassen.
Typische Anwendungen: Bei welchen Indikationen kommt Prostatadiagnostik zum Einsatz?
Bildgebende Verfahren zur Beurteilung der Prostata kommen in verschiedenen klinischen Situationen zum Einsatz. Die Auswahl der konkreten Untersuchungsmethode richtet sich nach der jeweiligen diagnostischen Fragestellung, etwaigen Befunden aus anderen Untersuchungen (zum Beispiel auffälligen Werten in Labortests) und dem individuellen Risikoprofil des Patienten. Die wichtigsten Anlässe einer Prostatadiagnostik stellen wir im Folgenden genauer vor.
Der PSA-Wert ist ein wichtiger Laborparameter in der Früherkennung maligner Prostataerkrankungen. Ein PSA-Wert von 3,0 ng/ml (Nanogramm je Milliliter) oder höher ist ein Indikator für ein deutlich erhöhtes Risiko und eine Kontrollmessung sollte innerhalb von drei Monaten erfolgen.
Die gestiegene Höhe des PSA-Werts kann allerdings auch durch andere Faktoren, wie eine Reizung oder Entzündung der Prostata, bedingt sein. Sollte der Wert nicht wieder sinken, ist eine Abklärung mittels mpMRT indiziert. Das Verfahren erlaubt eine differenzierte Beurteilung der Gewebestruktur und liefert Informationen, anhand derer sich krankhafte Läsionen vom umgebenden gesunden Gewebe unterscheiden lassen. Diesbezüglich spielen unter anderem die Signaleigenschaften und der Verlauf der Randzonen eine Rolle (benigne Raumforderungen sind häufig scharf und gleichmäßig abgegrenzt).
Zeigt die MRT auffällige Areale, für die ein erhöhter Karzinomverdacht besteht, sollten diese gezielt biopsiert werden. Dazu können Aufnahmen aus der MRT mit Ultraschallbildern kombiniert werden, um die Entnahme der Gewebeproben präzise zu steuern. Gegenüber einer systematischen Stanzbiopsie, bei der Gewebeproben aus dem gesamten Organ entnommen werden, verbessert die Bildführung die Nachweisquote.
Nach dem gesicherten Befund eines Prostatakarzinoms ist die Ausbreitungsdiagnostik entscheidend für die Therapieplanung. Bei Hochrisikotumoren empfehlen die Leitlinien die Durchführung einer PSMA-PET-CT. Damit lassen sich auch Lymphknoten- und Knochenmetastasen erfassen, die aufgrund ihrer geringen Größe bei einer konventionellen Computertomographie (CT) oder Knochenszintigraphie unerkannt bleiben würden.
Bei Patienten mit einem Niedrigrisikoprofil, für die eine engmaschige Verlaufskontrolle ohne sofortige Therapie infrage kommt, ist die regelmäßige Kontrollbildgebung mittels mpMRT ein zentrales Instrument. Damit wird das frühzeitige Erkennen einer Tumorprogression ermöglicht und die Grundlage für die Entscheidung, ob und wann eine Therapie einzuleiten ist, bereitgestellt.
Steigt der PSA-Wert nach der operativen Entfernung der Prostata (Prostatektomie) oder nach einer Strahlentherapie erneut an, spricht die Medizin von einem biochemischen Rezidiv. In dieser Situation liefern die MRT und die PSMA-PET-CT bereits dann Informationen zur Lokalisation des Rezidivherds, wenn sich in anderen Verfahren noch keine Auffälligkeiten zeigen.
Im Fall gutartiger Erkrankungen wie der Prostatahyperplasie oder einer Entzündung der Drüse (Prostatitis) trägt die Bildgebung zur Differenzialdiagnostik bei. Sonographie und MRT ermöglichen eine strukturelle Beurteilung des Organs und unterstützen so die Abgrenzung einer gutartigen Prostataerkrankung gegenüber einer bösartigen Veränderung.
Im Rahmen der Prostatadiagnostik steht häufig die Abklärung eines Tumorverdachts im Vordergrund. Auch gutartige Vergrößerungen der Prostata oder Entzündungen sind regelmäßig Gegenstand einer Untersuchung mittels Ultraschall oder MRT. An den bundesweiten LifeLink-Standorten bieten wir unseren Patienten ein verschiedene Verfahren umfassendes Diagnostikspektrum an, um moderne und hochpräzise Untersuchungen der Prostata zu gewährleisten. Die Verfahren werden mit modernsten Geräten und unter Nutzung detaillierter Protokolle durchgeführt. Zudem stellen unsere erfahrenen Praxisteams sicher, dass jeder Patient von der ersten bis zur letzten Minute optimal vor Ort betreut wird. So garantieren wir, dass jedem einzelnen Patienten die höchste Untersuchungsqualität zuteil wird. Die Reservierung eines Termins am nächstgelegenen LifeLink-Standort erfolgt ganz einfach über unser komfortables Online-Buchungstool – flexibel, direkt und schnell.
FAQ Prostatadiagnostik: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Nein, die aktuellen Empfehlungen gehen dahin, dass bei einem Befund mit einem PI-RADS-Score von eins oder zwei (die aktuelle Leitlinie bevorzugt zuerst eine MRT zur Abklärung von Auffälligkeiten) unter Abwägung der Risikofaktoren auf eine Biopsie verzichtet werden kann.
Männer mit einem nahen Verwandten (Vater bzw. Bruder), der an einem Prostatakarzinom erkrankt ist, sind einem statistisch erhöhten Erkrankungsrisiko ausgesetzt. Die Leitlinien empfehlen hier – neben humangenetischen Beratungen – eine risikoadaptierte Früherkennung, die im Vergleich zu Betroffenen ohne genetische Vorbelastung deutlich früher beginnt.
Für eine optimale Bildqualität kann eine sexuelle Karenz vor der Untersuchung erforderlich sein, da eine in kurzem zeitlichen Abstand vorausgehende Ejakulation die Signaleigenschaften des Gewebes beeinflussen kann. Darüber hinaus kann in einigen Fällen eine rektale Entleerung oder die Gabe eines Medikaments zur Muskelentspannung notwendig sein. Damit werden durch die Darmperistaltik verursachte Bewegungsartefakte minimiert. Ein wichtiger Punkt sind metallische Implantate oder Herzschrittmacher in der MRT, deren Relevanz in Bezug auf mögliche Kontraindikationen abzuklären ist.
Teilweise ist dies der Fall, namentlich bei Verfahren, die auf der Nutzung von Strahlenquellen wie Röntgenröhren oder radioaktiven Tracern basieren. Dies trifft auf die PSMA-PET-CT zu. Hingegen verursachen weder die mpMRT noch der Ultraschall eine Strahlenbelastung für den Patienten.
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