Nach der Untersuchung folgen die Auswertung und die Stellung des Befundes. Die Auswertung erfolgt computergestützt und unter ärztlicher Kontrolle. Die gemessene Knochendichte wird klinischen Kategorien zugeordnet, die Normwerten und Bereichen mit einer pathologischen Relevanz entsprechen. Als Faustregel gilt: Je niedriger die Messwerte ausfallen, desto bedenklicher ist die Situation.
Aus der Gegenüberstellung der Messwerte und den altersentsprechenden Knochendichten kann der behandelnde Arzt weitere Therapieentscheidungen ableiten. Verlaufskontrollen werden unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes und der für die Behandlung sinnvollen Zeitintervalle angesetzt.
Die Einteilung der Messergebnisse und deren klinische Relevanz im Überblick:
- 120 mg/cm³ – Normalbefund
- 80-120 mg/cm³ – Osteopenie (verringerte Knochendichte, Vorstufe des Knochenschwunds)
- weniger als 80 mg/cm³ – Osteoporose
- weniger als 60 mg/cm³ – bedeutende Frakturgefährdung