Unsere Leistungen

Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.

Für Patienten

Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.

Karriere

Wir sind exzellent verLINKt über zahlreiche Standorte und Fachabteilungen hinweg. Warum? Weil die Mitarbeitenden des ärztlichen Dienstes, des medizinisch-technischen Dienstes sowie der Verwaltung und Organisation gemeinsam exzellente Patientenversorgung sicherstellen.

Ihr Kontakt zu uns

Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und investieren in unsere Werte: von der Patienten­zufrieden­heit bis zur Mitarbeiter­zufrieden­heit.

Unser Leistungen

Zurück zum Menü

Diagnostik

Vorsorge

Therapie

Indikationen

Fachbereiche

Unser Leistungen

Zurück zum Leistungen

Patientenportal

Zurück zum Menü

Region Aachen

Region Breisgau / Hochschwarzwald

Region Bremen

Region Essen/Ruhr

Region Lüneburg

Region Mittelrhein-Nahe

Region Ostwestfalen-Lippe

Region Südhessen

Region Ulm

Region Aachen

Zurück zum Patientenportal

Region Essen/Ruhr

Zurück zum Patientenportal

Region Lüneburg

Zurück zum Patientenportal

Region Mittelrhein-Nahe

Zurück zum Patientenportal

Zuweiserportal

Zurück zum Menü

Region Aachen

Region Breisgau / Hochschwarzwald

Region Bremen

Region Essen/Ruhr

Region Lüneburg

Region Mittelrhein-Nahe

Region Ostwestfalen-Lippe

Region Südhessen

Region Ulm

Region Essen/Ruhr

Zurück zum Zuweiserportal

Region Lüneburg

Zurück zum Zuweiserportal

Region Mittelrhein-Nahe

Zurück zum Zuweiserportal

Herzklopfen, Gewichtsverlust und innere Unruhe sind mögliche Anzeichen für eine Schilddrüsenüberfunktion. Dabei werden vermehrt Hormone ausgeschüttet, die für den Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. In der Laboruntersuchung fallen diese dann aufgrund der erhöhten Werte auf. Allerdings zeigt die Laboruntersuchung nicht, worauf die Überfunktion zurückgeht. Mithilfe der Schilddrüsenszintigraphie lässt sich die Aktivität des Organgewebes abbilden, um auf diese Weise mögliche Auslöser zu identifizieren. In diesem Beitrag erklären wir, wie mittels der Szintigraphie zwischen dem Morbus Basedow und der Schilddrüsenautonomie – den häufigsten Ursachen einer Schilddrüsenüberfunktion – differenziert werden kann.

Morbus Basedow oder Schilddrüsenautonomie? – Die Bedeutung der Szintigraphie bei der Untersuchung einer Schilddrüsenüberfunktion

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kommt es zu einer gesteigerten Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen. Betroffene bemerken dies häufig durch Anzeichen wie Herzklopfen, einen Gewichtsverlust trotz unverändertem Appetit, innere Unruhe, Schlafstörungen oder verstärktes Schwitzen. Die beiden häufigsten Auslöser einer Hyperthyreose sind Morbus Basedow und Schilddrüsenautonomie.

Morbus Basedow ist eine immunologisch bedingte, meist diffuse Überaktivierung des gesamten Organs. Bei der Schilddrüsenautonomie produzieren hingegen einzelne (oder mehrere) Schilddrüsenbereiche eigenständig Hormone, unabhängig von der Steuerung durch den übergeordneten Regelkreis. Beide Erkrankungen zeigen in der Laboruntersuchung zwar ähnliche Werte. Unterschiede werden jedoch in der bildgebenden Diagnostik erkennbar und auch der therapeutische Ansatz ist jeweils ein anderer. Eine Möglichkeit zur Beurteilung einer Schilddrüsenüberfunktion ist das nuklearmedizinische Verfahren der Schilddrüsenszintigraphie.

morbus-basedow-schilddruesenautonomie-schilddruesenueberfunktion-hyperthyreose

Wie führen Morbus Basedow und Schilddrüsenautonomie zu einer Überfunktion der Schilddrüse?

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • Morbus Basedow und Schilddrüsenautonomie führen zu einer gesteigerten Produktion von Schilddrüsenhormonen.
  • Morbus Basedow entsteht durch die Beeinflussung der Schilddrüse durch autoimmune Prozesse.
  • Bei einer Schilddrüsenautonomie koppeln sich einzelne Bereiche der Schilddrüse vom Regelkreis ab.

Die Bildung der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) wird durch einen hormonellen Regelkreis gesteuert. Eine zentrale Rolle spielt dabei das in der Hirnanhangsdrüse gebildete Thyrotropin, das auch als „Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH)“ bezeichnet wird. Steigt die Konzentration der Schilddrüsenhormone im Blut, reduziert die Hirnanhangsdrüse die Ausschüttung von TSH.

Bei einer primären Hyperthyreose sind deshalb die Konzentrationen von freiem T4 (fT4) und/oder freiem T3 (fT3) – als „frei“ wird der physiologisch aktive Anteil des Hormons bezeichnet – typischerweise erhöht, während der TSH-Wert erniedrigt ist. Sind fT3 und fT4 aber trotz eines erniedrigten TSH normal, handelt es sich um eine latente bzw. subklinische Schilddrüsenüberfunktion.

Bei Morbus Basedow richtet sich das Immunsystem gegen die Strukturen der eigenen Schilddrüse. Dabei entstehen unter anderem TSH-Rezeptor-Antikörper (TRAK). Diese können an den TSH-Rezeptor binden und ihn stimulieren. Die Schilddrüse erhält dadurch gewissermaßen dauerhaft das Signal, Hormone zu produzieren.

Anders verhält es sich bei der Schilddrüsenautonomie, bei der einzelne Zellverbände nicht mehr auf die Regulation durch TSH reagieren. Sie produzieren daher Schilddrüsenhormone weitgehend selbständig. Die funktionelle Autonomie kann einen einzelnen Schilddrüsenknoten betreffen, an mehreren Stellen auftreten oder sich diffus über größere Bereiche des Drüsengewebes verteilen.

Die Bedeutung der Szintigraphie für die Unterscheidung zwischen Morbus Basedow und Schilddrüsenautonomie

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • Bei der Szintigraphie wird ein Radiotracer verwendet, um über dessen Aufnahme die Aktivität im Gewebe darzustellen.
  • Bei Morbus Basedow tritt ein eher diffuses Verteilungsmuster in der Schilddrüse auf.
  • Eine Schilddrüsenautonomie ist in den Aufnahmen meist durch fokal auffällige Areale zu erkennen.

Im Rahmen der Schilddrüsendiagnostik liefert die Szintigraphie zwar Informationen zur genauen Identifizierung der Ursache der Überfunktion, dennoch ist es nicht das Verfahren, mit dem die Untersuchung beginnt. In der Regel gehen die Anamnese, die körperliche Untersuchung, die Auswertung von Proben im Labor und die Bildgebung mittels Ultraschall (Sonographie) der Szintigraphie voraus. Zudem ist ihre Anwendung nicht zwingend. So können im Fall von Morbus Basedow eine autoimmune Augenbeteiligung (endokrine Orbitopathie mit hervortretenden Augen oder dem Wahrnehmen von Doppelbildern), ein positiver TRAK-Befund, eine diffuse Vergrößerung der Schilddrüse ohne dominante Knoten und eine im Ultraschall verstärkt sichtbare Durchblutung bereits sehr starke Indizien sein, die eine weitere Bildgebung nicht erforderlich machen.

Ist die Durchführung der Szintigraphie aufgrund der erlangten Befunde indes angezeigt, wird dafür ein radioaktiver Tracer – meist Technetium-99m-Pertechnetat – verwendet. Nach der intravenösen Verabreichung, der Verteilung im Körper und einer Anreicherung in der Schilddrüse erfolgt die Bildgebung mittels einer Gammakamera, mit der sich die vom Tracer ausgehende Strahlung detektieren lässt. Anhand der Verteilung des Tracers lässt sich ein funktionelles Muster erkennen: Areale mit hoher Traceraufnahme zeigen eine gesteigerte Aktivität, sie fallen als heiße Bereiche auf. Zwar werden damit weder Morbus Basedow noch eine Schilddrüsenautonomie diagnostiziert, jedoch wird die funktionelle Bewertung des Organs ermöglicht. Für die Interpretation ist entscheidend, wie sich der Tracer in der Aufnahme verteilt, da sowohl ein Morbus Basedow als auch die Autonomie charakteristische Muster aufweisen.

Morbus Basedow in der Szintigraphie

Beim Morbus Basedow entwickelt sich keine fokale Stimulation der Schilddrüse, was in der Szintigraphie als einzelner, heißer Knoten erkennbar wäre. Die für die Erkrankung verantwortlichen Antikörper wirken auf die TSH-Rezeptoren im gesamten Schilddrüsengewebe.

Deshalb zeigt die Szintigraphie typischerweise eine diffuse, gleichmäßige Aufnahme des Tracers in beiden Schilddrüsenlappen, was ein klarer Hinweis auf eine Steigerung der Funktion im gesamten Organ ist – und den Morbus Basedow von der Autonomie abgrenzt.

Allerdings stützt sich die Diagnose eines Morbus Basedow nicht allein auf die Szintigraphie. In der endokrinologischen Befundung müssen auch die Verhältnisse der Schilddrüsenhormone im Regelkreis zueinander, die strukturellen Veränderungen (Vergrößerung und Durchblutungsmuster) sowie die labormedizinische Antikörpermessung berücksichtigt werden.

Schilddrüsenautonomie in der Szintigraphie

Im Fall der Schilddrüsenautonomie bietet sich in der Schilddrüsenszintigraphie ein anderes Bild als bei Morbus Basedow. Besonders deutlich ist die Abweichung bei einer unifokalen Autonomie, das heißt, wenn im Gewebe nur ein einzelner autonom arbeitender Knoten vorhanden ist. Dieser nimmt in der Untersuchung deutlich höhere Mengen des Tracers als das umgebende Gewebe auf. Zugleich können umliegende Areale in der Aufnahme schwächer sichtbar sein. Die Ursache dafür ist der hormonelle Regelkreis: Die übermäßige Hormonproduktion des autonomen Knotens wirkt sich auf die TSH-Ausschüttung aus – und damit auch auf die Aktivität des normalen Schilddrüsengewebes. Als Ergebnis zeigt die Szintigraphie das typische Bild eines einzelnen heißen Knotens mit supprimiertem umliegendem Gewebe.

Davon ist die multifokale Autonomie zu unterscheiden, bei der sich mehrere unabhängig arbeitende Bereiche in der Schilddrüse als heiße Zonen erkennen lassen. Zwischen diesen können die Areale mit herabgesetzter Aktivität liegen. Befinden sich autonome Zellgruppen in größeren Bereichen des Organs und wirken in den Aufnahmen sehr unregelmäßig verteilt, kann es sich um eine disseminierte Autonomie handeln. In diesem Fall kann im Erscheinungsbild mitunter eine gewisse Ähnlichkeit zu anderen Schilddrüsenerkrankungen wie Morbus Basedow bestehen. Eine differenzialdiagnostische Bewertung anhand der anderen klinischen Befunde ist jedoch nicht nur in diesem Fall wichtig, sondern von grundsätzlicher Bedeutung. Auch scheinbar eindeutige Ergebnisse sollten hinterfragt werden, da es sich bei einzelnen Knoten auch um autonome Adenome (gutartige, eigenständig hormonproduzierende Gewebeneubildungen) handeln kann.

Mehr über LifeLink

Finden Sie jetzt die
Praxis in Ihrer Nähe!

Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin.

Fazit: Anhand der Traceraufnahme kann mit der Szintigraphie zwischen Morbus Basedow und Schilddrüsenautonomie differenziert werden

Morbus Basedow und Schilddrüsenautonomie führen mitunter zu ähnlichen Beschwerden und vergleichbaren Veränderungen der Schilddrüsenwerte. Da sie sich als Mechanismen hinter einer Schilddrüsenüberfunktion aber deutlich voneinander unterscheiden, ist die exakte Diagnosestellung therapierelevant. Mit dem bildgebenden Verfahren der Szintigraphie werden keine strukturellen Veränderungen untersucht, sondern funktionelle Aspekte sichtbar gemacht. Dies ist durch die Aufnahme eines radioaktiven Tracers möglich. So lassen sich die beiden Erkrankungen als Ursache der Hyperthyreose voneinander abgrenzen – während Morbus Basedow in der Regel die gesamte Schilddrüse erfasst, beschränkt sich die Autonomie oft auf einen oder wenige Bereiche, in denen es zu einer Zunahme der Hormonproduktion kommt.

FAQ zur Szintigraphiediagnostik bei Schilddrüsenüberfunktion

Weitere Artikel im LifeLink Magazin.

Das könnte Sie auch interessieren

Stöbern Sie durch unsere sorgfältig ausgewählten Artikel und entdecken Sie spannende Themen, die Sie inspirieren und informieren könnten. Viel Spaß beim Lesen!

Q1 Herz-MRT

MVZ MedDiagnost GmbH Geilenkirchen
Dr. med. Jonas Schmöe

MVZ Diranuk GmbH
Sakher Herrmann

MVZ Radnet Care GmbH

Q2 Herz-MRT

MVZ MedDiagnost GmbH Geilenkirchen
Dr. med. Jonas Schmöe

Q3 Herz-MRT

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH
Prof. Dr. Oliver Mohrs

Q1 Herz-CT

MVZ Diranuk GmbH
Sakher Herrmann

MVZ Radnet Care GmbH

Q2 Herz-CT

MVZ Radiologiezentrum Ulm O + H GmbH
Maximilian Koßbiehl

Q3 Herz-CT

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH
Prof. Dr. Oliver Mohrs

MVZ MedDiagnost GmbH Geilenkirchen
Dr. med. Jonas Schmöe

Q1 MR-Prostatographie

MVZ Radnet Care GmbH

Dr. Sandro Dannenmaier
Dr. Stefan Lehnhardt
MVZ Radiologie Freiburg GmbH

MVZ Radiologie im Roten Feld GmbH

Q2 MR - Prostatographie

MVZ Radnet Care GmbH

MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Bremen GmbH

MVZ Radiologie im Roten Feld GmbH

Q2 MRT der Prostata

Dr. Stefan Lehnhardt
MVZ Radiologie Freiburg GmbH

Q2 CT - Thorax

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH
Prof. Dr. Oliver Mohrs
Dr. Henrik Thoms

Dr. med.​​​​ Jonas Schmöe

Dr. med. Jörg-André Nickel

Sakher Herrmann

MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Bremen GmbH

Dr. Stefan Lehnhardt
MVZ Radiologie Freiburg GmbH

MVZ Radiologie im Roten Feld GmbH

ESTI Lungen-Screening

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH
Dr. Henrik Thoms

Q1 Muskuloskelettale Radiologie

MVZ Radnet Care GmbH

Dr. Stefan Lehnhardt
MVZ Radiologie Freiburg GmbH

Q2 Muskuloskelettale Radiologie

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH

MVZ Diranuk GmbH
Sakher Herrmann

Q1 Zusatzqualifizierung Muskuloskelettale Rad.

MVZ Radiologie im Roten Feld GmbH

DRG Muskuloskelettale Radiologie

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH

DGMSR Muskuloskelettale Radiologie

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH

DRG-Zentrum

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH
Prof. Dr. Oliver Mohrs

MVZ MedDiagnost GmbH Geilenkirchen

MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Bremen GmbH

3CERT

MVZ Dermatopathologie Duisburg Essen

KPQM

MVZ DIRANUK GmbH

Re.Viva Programm von Bracco

Re.Viva Jod-Rückholprogramm von Bracco

MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Bremen GmbH (Standort Schwachhauser Heerstraße)

Q1 Künstliche Intelligenz

MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Bremen GmbH
PD Dr. Christian Grieser

DeGIR

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH
Prof. Dr. J. Matthias Kerl

MVZ Radiologie Freiburg GmbH
Dr. Stefan Lehnhardt

passende Standorte