Unsere Leistungen

Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.

Für Patienten

Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.

Karriere

Wir sind exzellent verLINKt über zahlreiche Standorte und Fachabteilungen hinweg. Warum? Weil die Mitarbeitenden des ärztlichen Dienstes, des medizinisch-technischen Dienstes sowie der Verwaltung und Organisation gemeinsam exzellente Patientenversorgung sicherstellen.

Ihr Kontakt zu uns

Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und investieren in unsere Werte: von der Patienten­zufrieden­heit bis zur Mitarbeiter­zufrieden­heit.

Unser Leistungen

Zurück zum Menü

Diagnostik

Vorsorge

Therapie

Indikationen

Fachbereiche

Unser Leistungen

Zurück zum Leistungen

Leberzirrhose ist eine Erkrankung, die zu Beginn wenig typische Symptome verursacht. Betroffene stellen anfangs oft nur anhaltende Müdigkeit oder einen nachlassenden Appetit fest. Spätestens beim Auftreten einer Gelbfärbung der Haut und des weißen Bereichs im Auge (Sklera) muss jedoch an ein Problem mit der Leber gedacht werden. Ihren Ursprung hat die Leberzirrhose in Umbauprozessen des Gewebes, durch die das Organ seine Funktion verliert. Die Folge ist eine Beeinträchtigung vieler Körperfunktionen. Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Ursachen und Risikofaktoren hinter der Erkrankung stehen, mit welchen Symptomen sie verbunden ist und wie sowohl diagnostisch als auch therapeutisch im Fall der Leberzirrhose vorgegangen wird.

Leberzirrhose: Entstehung, Symptome, Verlauf, Erkennung & Behandlung

Das gemeinsame Auftreten von Appetitlosigkeit, anhaltender Abgeschlagenheit und nachlassender körperlicher Belastbarkeit kann ein erstes frühes Anzeichen einer Leberzirrhose sein. Da dieses von den Betroffenen jedoch selten zuerst mit der Leber in Verbindung gebracht wird, erfolgt die Diagnosestellung häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Schätzungsweise leiden in Deutschland 500.000 Menschen unter dieser pathologischen Veränderung des Lebergewebes [1].

Die Leberzirrhose wird sehr oft mit Alkohol in Verbindung gebracht. Aber auch andere Faktoren sorgen dafür, dass sich das gesunde Lebergewebe verändert und schrittweise durch funktionsloses Narbengewebe ersetzt wird. Dieser Prozess (Fibrose) ist in fortgeschrittenen Stadien irreversibel und führt zu einer zunehmenden Einschränkung der Leberfunktion. Die Leberzirrhose ist das Ergebnis einer fortgeschrittenen Fibrosierung und bedeutet eine irreversible Umstrukturierung des Lebergewebes.

leberzirrhose-ursachen-risikofaktoren-symptome-verlauf-diagnostik

Was ist eine Leberzirrhose?

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • Die Leberzirrhose entsteht durch einen Umbau des Lebergewebes.
  • Aufgrund verschiedener Faktoren geht funktionsfähiges Lebergewebe verloren.
  • Kritische Symptome treten meist erst auf, wenn die Leber den Umbauprozess nicht mehr kompensieren kann.

Die Leber ist das größte Stoffwechselorgan des menschlichen Körpers und hat verschiedene Aufgaben. Durch die Eliminierung verschiedener Stoffe spielt sie für die Entgiftung des Bluts eine Rolle, hat Anteil an der Herstellung von Gerinnungsfaktoren und lebenswichtigen Eiweißen wie Albumin und ist an der Produktion der Gallenflüssigkeit für die Fettverdauung sowie der Steuerung des Kohlenhydratstoffwechsels beteiligt.

Diese Aufgaben gehen mit einer umfassenden Regenerationsfähigkeit einher. Die Leber kann erkranktes Gewebe teilweise selbst ersetzen, um ihre Funktionsfähigkeit zu erhalten. Unter bestimmten Bedingungen gelangt diese Eigenschaft aber an Grenzen. Halten die Schädigungen des Lebergewebes an, kommt es unter anderem zu chronischen Entzündungsprozessen.

Bestimmte Zellen der Leber beginnen, das Faserprotein Kollagen zu produzieren. In der Folge wird funktionelles Gewebe (das Leberparenchym) zunehmend durch fibröses Bindegewebe und Regeneratknoten (werden auch als „Pseudolobuli“ bezeichnet und entstehen durch den Versuch des Körpers, Funktionsgewebe wiederherzustellen) ersetzt. Diese Knoten und Gewebeveränderungen beeinflussen auch die innere Gefäßstruktur des Organs, wodurch sich die Blutzufuhr und der Transport des Gallensekrets verändern.

Physiologisch machen sich die Umbauprozesse auf verschiedenen Ebenen bemerkbar. Der Verlust von funktionsfähigem Lebergewebe führt zur Leberinsuffizienz, die sich in einer gestörten Eiweißproduktion und einer eingeschränkten Entgiftungsleistung ausdrückt. Zudem erhöht die fortschreitende Vernarbung den Gefäßwiderstand innerhalb der Leber und löst einen Pfortaderhochdruck (portale Hypertension) aus. Diese Entwicklungen verursachen Symptome wie Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum und Funktionsstörungen des Gehirns (hepatische Enzephalopathie).

Klinisch unterscheidet die Medizin zwei Formen der Krankheit. Bei der kompensierten Leberzirrhose ist die Leberfunktion noch ausreichend erhalten, weshalb Betroffene oft keine oder nur unspezifische Beschwerden haben. Eine dekompensierte Leberzirrhose bezeichnet das Stadium mit schwerwiegenden Komplikationen, da der Umbau so weit fortgeschritten ist, dass die Leber ihre zentralen Aufgaben nicht mehr erfüllen kann.

Ursachen und Risikofaktoren für eine Leberzirrhose

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • Alkohol ist einer der zentralen Auslöser der Leberzirrhose.
  • Übergewicht und metabolische Störungen tragen ebenfalls zum Entstehen der Krankheit bei.
  • Auch verschiedene Virusinfektionen können Umbauprozesse in der Leber auslösen.

Eine Leberzirrhose bildet sich nicht spontan bzw. unvorhersehbar – dem dekompensierten Stadium geht eine chronische Organschädigung voraus. Besonders alkoholische und metabolisch bedingte Lebererkrankungen spielen diesbezüglich eine Rolle. Aber auch andere Faktoren, wie Viruserkrankungen, können eine Leberzirrhose auslösen.

Alkohol und Lebensstil

Chronischer Alkoholkonsum gilt als ein starker bzw. die Entstehung einer Leberzirrhose besonders begünstigender Risikofaktor. Er ist lebertoxisch und schädigt die Leberzellen somit direkt, fördert Entzündungsprozesse und aktiviert die fibrotische Umbaureaktion. Für die Ausprägung des Krankheitsbilds spielen sowohl die Dosis als auch die Dauer des Alkoholkonsums eine Rolle.

Zu beachten ist dabei, dass jeder Mensch Alkohol anders verstoffwechselt. Durch Genvariationen unterscheiden sich die Geschwindigkeit des Abbaus und die der Neutralisierung toxischer Zwischenprodukte wie Acetaldehyd in der Leber.

Als zweiter wichtiger Faktor gilt die früher als „nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD)“ bezeichnete metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD). Diese entsteht aufgrund von Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen (Komponenten des metabolischen Syndroms). Die Fettleber bzw. deren entzündliche Form (nicht-alkoholische Steatohepatitis, NASH) entwickelt über Jahre eine Fibrose, die wiederum in die Zirrhose übergehen kann.

Chronische Virushepatitiden

Neben Alkohol und dem metabolischen Syndrom spielen Virusinfektionen – speziell mit dem Hepatitis-B- und dem Hepatitis-C-Virus – weltweit eine Rolle als Ursache der Leberzirrhose. Die chronischen Virushepatitiden lösen eine anhaltende Entzündungsreaktion in der Leber aus, die bei einem Teil der infizierten Personen über Jahrzehnte fortschreitend in eine Zirrhose mündet. Mithilfe entsprechender Medikamente lassen sich die Viren eliminieren und dadurch das Zirrhoserisiko senken.

Cholestatische Erkrankungen

Erkrankungen, die zu einem gestörten Gallefluss (Cholestase) führen, haben ebenfalls das Potenzial, eine Leberzirrhose zu verursachen. Dazu zählen verschiedene Formen der Gallenwegsentzündung, wie die primäre biliäre Cholangitis (PBC, eine Autoimmunerkrankung der kleinen Gallenwege) und die primär sklerosierende Cholangitis (PSC). Beide Pathologien treten zwar selten auf, schreiten nach ihrem Ausbruch aber kontinuierlich fort und enden unbehandelt oft in einer Leberzirrhose.

Neben den genannten Faktoren können weitere Pathologien die Entstehung der Leberzirrhose begünstigen. Dazu gehören

  • Morbus Wilson (eine Erkrankung, welche die Kupferspeicherung in Leber und Gehirn betrifft),
  • die Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose),
  • ein krankhafter Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (Erbkrankheit, die ein Schutzprotein der Leber betrifft) und
  • verschiedene Autoimmunkrankheiten, die das Lebergewebe schädigen.

 

Symptome der Leberzirrhose

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • In der Anfangsphase gleicht die Leber das fehlende Funktionsgewebe aus, sodass kaum deutliche Symptome auftreten.
  • Zeigen sich Leberhautzeichen, ist dies ein klares Signal für eine Organstörung.
  • In der dekompensierten Phase treten ernste Komplikationen auf.

Typisch für die Leberzirrhose ist die lange kompensatorische Phase, in der keine oder nur diffuse Anzeichen auftreten. Daher kann das Krankheitsbild über Jahre stumm bleiben. Zu den frühen, uncharakteristischen Symptomen zählen

  • anhaltende Müdigkeit,
  • Abgeschlagenheit,
  • Druckgefühl oder dumpfer Schmerz im rechten Oberbauch,
  • Appetitlosigkeit,
  • leichte Übelkeit und
  • ungewollter Gewichtsverlust.

Mit fortschreitender Schädigung treten charakteristische Symptome der Haut (Leberhautzeichen) auf. Zu ihnen gehören unter anderem

  • sternförmige Gefäßerweiterungen auf der Haut (Spider-Nävi),
  • Rötungen der Handinnenflächen (Palmarerytheme),
  • eine auffallend glatte, gerötete Zungenoberfläche (Lackzunge) sowie
  • weißliche Verfärbungen der Fingernägel (Leukonychie).

Bei Männern kann es außerdem zu einer Vergrößerung der Brustdrüsen (Gynäkomastie) oder einer Schrumpfung der Hoden kommen. Diese Anzeichen entstehen durch eine Veränderung beim Abbau des Sexualhormons, an dem die Leber ebenfalls beteiligt ist. Besonders deutlich wird die Zirrhose aber an der Gelbfärbung von Haut und Augen (Ikterus) sowie dem Verlust der Körperbehaarung im Bauch- und Brustbereich (Bauchglatze).

Symptome infolge des Übergangs von der kompensatorischen zur dekompensatorischen Phase

Der Übergang von der kompensatorischen in die dekompensatorische Phase der Leberzirrhose ist ein entscheidendes Ereignis im Krankheitsverlauf, da die funktionellen Reserven ab diesem Punkt erschöpft sind und sich schwerwiegende Komplikationen mit belastenden Symptomen (beschrieben in den folgenden Abschnitten) zeigen können. Daneben erhöht sich durch die Leberzirrhose das Risiko, an Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom, HCC) zu erkranken. Daher ist bei der Diagnostizierung einer Leberzirrhose eine in regelmäßigen Abständen erfolgende Überwachung mittels Sonographie (Bauchultraschall) in Erwägung zu ziehen.

Aszites

Die Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle ist ein häufiges Anzeichen der Dekompensation. Auslöser sind der Pfortaderhochdruck und eine verminderte Albuminproduktion der Leber, da das Eiweiß aktiv Wasser bindet und im Gefäßsystem hält. Klinisch zeigt sich die Bauchwassersucht durch einen zunehmenden Bauchumfang, der von einem Spannungsgefühl und einer erschwerten Atmung begleitet wird.

Ösophagusvarizenblutung

Es handelt sich um Blutungen aus krampfaderartigen Erweiterungen der Gefäße in der Speiseröhre, die zu den besonders schweren Komplikationen der Leberzirrhose gehören und zum Tod führen können. Ursache ist auch hier der Pfortaderhochdruck.

Hepatische Enzephalopathie

Durch die gestörte Entgiftungsfunktion der Leber gelangen toxische Stoffwechselprodukte wie Ammoniak in den Blutkreislauf und schädigen das Gehirn. Die Folgen können Verwirrungszustände, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma sein.

Diagnostik bei Verdacht auf eine Leberzirrhose

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • Im Rahmen der Anamnese werden Risikofaktoren wie der Alkoholkonsum erhoben.
  • Verschiedene Blutwerte liefern Hinweise auf die Funktionsfähigkeit der Leber.
  • Mittels Ultraschall ist eine erste Begutachtung der Leber und struktureller Veränderungen möglich.

Für die Abklärung der Symptome kommen mehrere, ineinandergreifende diagnostische Verfahren zum Einsatz. Die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) ist der erste Schritt, bei dem etwaigen Risikofaktoren und bekannten Lebererkrankungen besonderes Augenmerk gilt. Die körperliche Untersuchung zielt unter anderem auf die Identifizierung von Leberhautzeichen sowie tastbaren Organveränderungen ab.

Im Rahmen der Laboruntersuchung werden Parameter wie

  • die Leberenzyme Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) und Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT) sowie die Gamma-Glutamyl-Transferase (GGT),
  • das Gesamtbilirubin (Gallenfarbstoff),
  • Albumin und
  • der Quick-Wert als Maß der Syntheseleistung der Leber

überprüft. Anhand der verschiedenen Werte und unter Berücksichtigung von Aspekten wie einer vorliegenden Bauchwassersucht wird der Child-Pugh-Score zur Beurteilung der Schwere der Leberzirrhose bestimmt. Daneben ermittelt die Innere Medizin anhand des MELD-Scores (Model for End-Stage Liver Disease) auf der Basis von Werten wie Bilirubin und Kreatinin die Dringlichkeit einer Organtransplantation.

Bildgebende Verfahren in der Zirrhosediagnostik

Die radiologische Untersuchung des Bauchraums mittels Sonographie ist eine zentrale Methode zur Beurteilung der Größe, Oberfläche sowie Echogenität der Leber. Eine höckerige, unregelmäßige Lebermorphologie oder eine Veränderung der Binnenstruktur sind charakteristische Zeichen der Zirrhose. Dieser Verdacht wird durch eine vergrößerte Milz (Splenomegalie) erhärtet. Mittels Doppler-Sonographie lassen sich zudem das Ausmaß und die Richtung des Blutflusses in der Pfortader und den zugehörigen Gefäßen beurteilen.

Ein Spezialverfahren zur Messung der Steifigkeit des Lebergewebes ist die transiente Elastographie. Durch die Fibrosierung verringert sich nicht nur die Funktion, sondern auch die Elastizität des Leberparenchyms verändert sich. Zu den Vorteilen der Methode gehört die schnelle und nicht-invasive Durchführbarkeit.

Die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT) liefern detaillierte Schnittbilder der Leber und ihrer Umgebung. Die Verfahren kommen vor allem zum Einsatz, um Komplikationen wie die Bauchwassersucht, Raumforderungen oder Anzeichen einer portalen Hypertension darzustellen. Außerdem kann mit der radiologischen Bildgebung dem Verdacht auf ein hepatozelluläres Karzinom nachgegangen werden.

Leberbiopsie

Die Entnahme einer Gewebeprobe aus der Leber zur feingeweblichen Untersuchung (Biopsie) ist nach wie vor ein zentraler Standard in der Diagnostik. Sie wird eingesetzt, wenn sich die Ursache der Lebererkrankung mit anderen Methoden nicht aufklären oder das Stadium nicht sicher bestimmen lässt. In der Regel wird die Biopsie mittels Ultraschall-gestützter Bildführung durchgeführt. Leidet der Patient unter Gerinnungsstörungen, erfolgt die Probenentnahme über die Halsvene.

Einfach und bequem Termine in der Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie reservieren – jetzt bei LifeLink direkt online möglich

An den bundesweiten Standorten von LifeLink steht Patienten eine breite Auswahl an basis- und spezialdiagnostischen Untersuchungen in den Fachgebieten der Radiologie und der Nuklearmedizin zur Verfügung. Ein weiterer Leistungsschwerpunkt von LifeLink sind verschiedene Verfahren zur Durchführung strahlentherapeutischer Behandlungen. Ob Radiologie, Nuklearmedizin oder Strahlentherapie – unsere erfahrenen Fachärzte und hochqualifizierten Praxisteams gewährleisten stets die bestmögliche Untersuchungs- und Behandlungsqualität sowie höchste Sicherheit für den Patienten. Neben der Praxisausstattung mit modernsten Geräten und der Nutzung präziser Verfahrensprotokolle zeichnen wir uns auch durch eine erstklassige Patientenbetreuung aus, die immer an den individuellen Bedingungen und Bedürfnissen ausgerichtet ist. Für eine komfortable und zugleich flexible Terminbuchung steht unser intuitives Online-Buchungstool jederzeit zur Verfügung. So reservieren unsere Patienten ihre Termine im Handumdrehen selbst – schnell, einfach und direkt.

Mehr über LifeLink

Finden Sie jetzt die
Praxis in Ihrer Nähe!

Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin.

Behandlung der Leberzirrhose

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • Die Therapieansätze berücksichtigen immer das Stadium der Erkrankung und ob bereits Komplikationen wie Bauchwassersucht vorliegen.
  • Ein zentraler Faktor ist die Vermeidung der auslösenden Faktoren.
  • Bei einer hochgradigen Leberzirrhose bleibt oft nur die Transplantation des Organs.

Die Behandlung der Leberzirrhose richtet sich immer nach dem Stadium und den bereits aufgetretenen Komplikationen. Zudem wird der Auslöser berücksichtigt, da schädliche Substanzen für einen nachhaltigen Behandlungserfolg zu vermeiden sind.

Bei einer alkoholbedingten Zirrhose ist die vollständige Alkoholabstinenz die wirksamste Maßnahme. Im frühen Stadium lässt sich damit die Fibrose stabilisieren und in Teilen sogar rückgängig machen. Chronische Hepatitis-B-Infektionen werden mit antiviralen Medikamenten, die die Virusvermehrung hemmen (Nukleos(t)id-Analoga), behandelt, während für die Hepatitis-C-Behandlung unmittelbar antiviral wirkende Präparate zur Verfügung stehen, mit denen eine hohe Viruseliminierung erreicht werden kann. Bei MASLD-bedingten Leberzirrhosen stehen wiederum die Gewichtsreduktion, mehr Bewegung und die Behandlung des metabolischen Syndroms im Mittelpunkt.

Darüber hinaus müssen auch die Komplikationen behandelt werden. Im Fall der Bauchwassersucht kann dies mit harntreibenden Medikamenten (Diuretika) erfolgen. Bei großen Mengen von Bauchwasser wie auch einem unzureichenden Anschlagen der Medikamente wird zur Ableitung eine gezielte Punktion vorgenommen.

Zur Behandlung von Varizenblutung kommen prophylaktisch nicht-selektive Betablocker oder eine endoskopische Gummibandligatur zur Unterbindung der Varizen zum Einsatz. Die Entscheidung darüber wird in Abhängigkeit von der Varizengröße und dem Stadium getroffen. Akute Blutungsereignisse werden intensivmedizinisch betreut.

Bei der hepatischen Enzephalopathie zielt die Behandlung auf eine Reduktion des Ammoniaks im Körper ab, was unter anderem mit einen die Darmflora betreffenden Therapieansatz erreicht werden kann.

Sollte bei Patienten eine fortgeschrittene, dekompensierte Leberzirrhose vorliegen, ist die Lebertransplantation die einzige kurative Behandlungsoption. Sie ist insbesondere bei einem MELD-Score von über 15 Punkten indiziert oder wenn lebensbedrohliche Komplikationen auftreten. Die Zuteilung von Spenderorganen erfolgt in Deutschland über die Vermittlungsstelle Eurotransplant auf Basis des MELD-Scores.

FAQ zur Leberzirrhose: Die wichtigsten Fragen und Antworten

[1] Leberhilfe, Lebererkrankungen Leberzirrhose, online verfügbar unter: Link (Datum des letzten Zugriffs: 06.07.2026).

[2] Springermedizin, HCV-Therapie – Bei Leberzirrhose bleibt ein hohes Krebsrisiko, online verfügbar unter: Link (Datum des letzten Zugriffs: 06.07.2026).

Weitere Artikel im LifeLink Magazin.

Das könnte Sie auch interessieren

Stöbern Sie durch unsere sorgfältig ausgewählten Artikel und entdecken Sie spannende Themen, die Sie inspirieren und informieren könnten. Viel Spaß beim Lesen!

Q1 Herz-MRT

MVZ MedDiagnost GmbH Geilenkirchen
Dr. med. Jonas Schmöe

MVZ Diranuk GmbH
Sakher Herrmann

MVZ Radnet Care GmbH

Q2 Herz-MRT

MVZ MedDiagnost GmbH Geilenkirchen
Dr. med. Jonas Schmöe

Q3 Herz-MRT

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH
Prof. Dr. Oliver Mohrs

Q1 Herz-CT

MVZ Diranuk GmbH
Sakher Herrmann

MVZ Radnet Care GmbH

Q2 Herz-CT

MVZ Radiologiezentrum Ulm O + H GmbH
Maximilian Koßbiehl

Q3 Herz-CT

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH
Prof. Dr. Oliver Mohrs

MVZ MedDiagnost GmbH Geilenkirchen
Dr. med. Jonas Schmöe

Q1 MR-Prostatographie

MVZ Radnet Care GmbH

Dr. Sandro Dannenmaier
Dr. Stefan Lehnhardt
MVZ Radiologie Freiburg GmbH

Q2 MR - Prostatographie

MVZ Radnet Care GmbH

MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Bremen GmbH

Q2 MRT der Prostata

Dr. Stefan Lehnhardt
MVZ Radiologie Freiburg GmbH

Q2 CT - Thorax

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH
Prof. Dr. Oliver Mohrs
Dr. Henrik Thoms

Dr. med.​​​​ Jonas Schmöe

Dr. med. Jörg-André Nickel

Sakher Herrmann

MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Bremen GmbH

Dr. Stefan Lehnhardt
MVZ Radiologie Freiburg GmbH

ESTI Lungen-Screening

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH
Dr. Henrik Thoms

Q1 Muskuloskelettale Radiologie

MVZ Radnet Care GmbH

Dr. Stefan Lehnhardt
MVZ Radiologie Freiburg GmbH

Q2 Muskuloskelettale Radiologie

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH

MVZ Diranuk GmbH
Sakher Herrmann

DRG Muskuloskelettale Radiologie

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH

DGMSR Muskuloskelettale Radiologie

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH

Tüv-Profi-CERT

MVZ Rhein-Main Zentrum für Diagnostik GmbH

DRG-Zentrum

MVZ Radiologie Darmstadt GmbH
Prof. Dr. Oliver Mohrs

MVZ MedDiagnost GmbH Geilenkirchen

MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Bremen GmbH

3CERT

MVZ Dermatopathologie Duisburg Essen

KPQM

MVZ DIRANUK GmbH

Re.Viva Programm von Bracco

Re.Viva Jod-Rückholprogramm von Bracco

MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Bremen GmbH (Standort Schwachhauser Heerstraße)

Q1 Künstliche Intelligenz

MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Bremen GmbH
PD Dr. Christian Grieser