Das Röntgen kommt in der Diagnostik zum Einsatz, wenn eine schnelle Beurteilung von Knochenstrukturen erforderlich ist – beispielsweise für die Bewertung von Frakturen und degenerativen Gelenkveränderungen wie der Arthrose. Im Befund zeigen sich bei einer Fraktur Bruchlinien oder Absplitterungen, während als typische Zeichen einer Gelenkerkrankung
- die Verringerung des Gelenkspalts (der knorpelige Raum zwischen den Gelenkflächen),
- Verdichtungen des Knochens direkt unter dem Knorpel und
- knöcherne Randzacken (Osteophyten)
auf den Röntgenbildern zu erkennen sind.
Für die Darstellung von Weichgewebestrukturen reichen die Auflösung und der Kontrast allerdings nicht aus, weshalb bei Fragen zu Muskeln, Sehnen oder Bändern andere Methoden überlegen sind.