Bei der CT handelt es sich um ein Verfahren, das strahlenphysikalisch an das Röntgen anknüpft, durch die Anfertigung von Aufnahmen in mehreren Ebenen aber eine bessere Darstellung erreicht und Überlagerungseffekte verringert. Da sich aus den Schichtaufnahmen eine dreidimensionale Rekonstruktion der Kopf-Hals-Anatomie erstellen lässt, ist eine detaillierte Aufnahme knöcherner Strukturen – wie der Nasennebenhöhlen, der Schädelbasis, des Mittelohrs und Felsenbeins – möglich.
Durch die hohe Auflösung der Bilder lassen sich verschiedene Pathologien im Kopf-Hals-Bereich gut beurteilen, unter anderem Verletzungen oder Umbauprozesse des Schädelknochens, Entzündungen – wie eine chronische Mittelohrentzündung (Otitis media) – Tumore oder andere Erkrankungen (etwa das gutartige, aber knochenzerstörende Cholesteatom).