Was dürfen MFA mit Röntgenschein?
Der Röntgenschein ermöglicht medizinischen Fachangestellten (MFA), aktiv an der Durchführung von Röntgenuntersuchungen mitzuwirken. Die Befugnisse sind dabei klar in der Strahlenschutzverordnung geregelt…
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.
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Wir sind exzellent verLINKt über zahlreiche Standorte und Fachabteilungen hinweg. Warum? Weil die Mitarbeitenden des ärztlichen Dienstes, des medizinisch-technischen Dienstes sowie der Verwaltung und Organisation gemeinsam exzellente Patientenversorgung sicherstellen.
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und investieren in unsere Werte: von der Patientenzufriedenheit bis zur Mitarbeiterzufriedenheit.
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Viele Menschen haben sich in ihrem Leben schon mehrmals einer Röntgenuntersuchung unterzogen und bei Knochenbrüchen oder einer Lungenentzündung ist sie nach wie vor ein wichtiger Standard. Um das eigentliche Verfahren herum hat sich im Laufe der Zeit das Fachgebiet der Röntgendiagnostik entwickelt, das für eine große Bandbreite an Indikationen – unter anderem die Arthrose – eine Rolle spielt. Ein besonders wichtiges Verfahren ist dabei die Röntgenuntersuchung der Brust zur Krebsvorsorge (Mammographie). Welche Untersuchungsverfahren es außerdem noch in der Röntgendiagnostik gibt und für welche Indikationen diese relevant sind, erfahren Sie auf dieser Seite.
Im radiologischen Teilgebiet der Röntgendiagnostik geht es um verschiedene Untersuchungsmethoden, die auf dem Einsatz von Röntgenstrahlung basieren. Trotz der Möglichkeiten, die die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Sonographie (Ultraschall) heute bieten, sind die betreffenden Röntgensysteme nach wie vor in der Medizin etabliert, weil sie eine für den Patienten belastungsarme Untersuchung ermöglichen und vergleichsweise schnell durchführbar sind.
Die dabei verwendete ionisierende Strahlung durchdringt Gewebe – je nach dessen Struktur – unterschiedlich stark. Mithilfe der Verfahren der Röntgendiagnostik lassen sich zudem Knochen besonders gut darstellen. Da diese die Strahlung stark abschwächen, wirken sie im Röntgenbild sehr hell (Knochensubstanz gilt als röntgendicht). Unterbrechungen der Knochenstruktur wie Brüche zeichnen sich daher als dunkle Bruchlinien ab. Aber auch anderes Gewebe, wie Raumforderungen in der Lunge (Lungenrundherde) oder knöcherne Ablagerungen in Muskeln, lässt sich innerhalb der Darstellungsgrenzen des angewandten Röntgenverfahrens befunden.
Die Röntgendiagnostik ist ein Teilgebiet der Radiologie und beruht auf einem der ältesten Verfahren der medizinischen Bildgebung, das auf seinen Entdecker Wilhelm Conrad Röntgen zurückgeht.
Zentrales Elemente des Verfahrens sind eine Röntgenröhre, die als Strahlenquelle dient, und ein Detektor, der die Strahlung nach dem Gewebedurchgang aufzeichnet. Die Messwerte lassen sich beim digitalen Röntgen direkt in ein Bild umrechnen, das auf einem Computermonitor dargestellt werden kann.
Anders als beispielsweise bei einer MRT, die inklusive Vor- und Nachbereitung durchaus zwischen 45 und 60 Minuten dauern kann, ist eine Röntgenuntersuchung normalerweise bereits nach wenigen Minuten abgeschlossen. Die reine Bildakquisition benötigt sogar nur einige Sekunden. Das Besondere dabei: Die Aufnahmetechnik fertigt eine Serie von Bildern an, die aneinandergereiht wie ein Film abgespielt werden können. Unter Einsatz eines Kontrastmittels ist mit dem Röntgen eine Beurteilung von Schluckstörungen, Pathologien der Speiseröhre oder funktionellen Anomalien des Magens sowie die Funktionskontrolle von Kathetern und Ports möglich.
Anwendungsfälle der Röntgendiagnostik
Hinsichtlich der Einsatzgebiete ist die Röntgendiagnostik breit gefächert und umfasst eine ganze Reihe an Organsystemen und Indikationen. Zu den wichtigsten Anwendungsfällen zählen unter anderem
Dabei deckt die Röntgendiagnostik nicht nur akute Pathologien ab. So spielt beispielsweise in Bezug auf das Thema Brustkrebs die Mammographie als besonderes Röntgenverfahren in der Vorsorge eine zentrale Rolle.
Die Beurteilung des Skeletts ist eine der Hauptindikationen für die konventionelle Röntgendiagnostik. Knochenbrüche (Frakturen) nach Unfällen oder Stürzen lassen sich mittels Röntgen schnell und zuverlässig nachweisen. Aber auch Hinweise auf eine Ausrenkung der Gelenke (Luxationen), Knochenmetastasen (Knochenkrebs) oder degenerative Veränderungen wie Gelenkverschleiß (Arthrose) sind auf den Bildern erkennbar. Zudem kann ein Radiologe Anwachsungen am gelenknahen Knochen (Osteophyten) erkennen, die auf Umbildungsprozesse durch Gelenkerkrankungen hindeuten. Zum Einsatz kommt die Röntgendiagnostik auch zur Untersuchung der Wirbelsäule – etwa zur Abklärung des Verdachts auf Wirbelkörperfrakturen als mögliche Folge von Knochenschwund (Osteoporose).
Die Thoraxaufnahme ist eine Anwendung des Röntgens, um bei Beschwerden wie anhaltendem Husten, Atemnot oder Fieber einen ersten Überblick über mögliche Ursachen zu erhalten. Auf dem Röntgenbild lassen sich so zum Beispiel Verdichtungen des Lungengewebes erkennen, wie sie bei einer Lungenentzündung (Pneumonie) typisch sind. Aber auch Hinweise auf eine Flüssigkeitsansammlung im Brustfellraum, ein vergrößertes Herz (Kardiomegalie) oder Raumforderungen liefert das Verfahren. Für detaillierte Aufnahmen – wie sie unter anderem bei Verdacht auf ein Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) erforderlich sind – ist die Computertomographie (CT) des Thorax indes besser geeignet.
Eine in der Krebsmedizin (Onkologie) wichtige Untersuchungsmethode der Röntgendiagnostik ist die Mammographie. Das bildgebende Verfahren stellt die Brust dar und ist heute ein entscheidender Bestandteil der Brustkrebsfrüherkennung. Ihre große Bedeutung bezieht die Mammographie vor allem daraus, dass sich mit ihr Mikroverkalkungen und frühe (noch nicht tastbare) Gewebeveränderungen darstellen lassen. Darüber hinaus liefern die Röntgenbilder der Brust bei kritischen Auffälligkeiten in der Gewebemasse wichtige Hinweise für die Planung einer Probenentnahme (unter anderem mittels Stanzbiopsie).
Auch hinsichtlich der Untersuchung des Abdomens und des Magen-Darm-Trakts haben sich in den letzten Jahrzehnten unterschiedliche Anwendungsfälle etabliert, bei denen Röntgenstrahlung eine Rolle spielt. Dazu gehört die Fluoroskopie (Durchleuchtungsuntersuchung) bei Erkrankungen des Verdauungssystems. Darüber hinaus liefern Übersichtsaufnahmen des Bauchraums wichtige Hinweise auf einen Darmverschluss (Ileus) oder freie Luft unter dem Zwerchfell als Zeichen einer Perforation des Darms, wobei es sich jeweils um einen medizinischen Notfall handelt.
Verfahren der Röntgendiagnostik
Das Spektrum der Untersuchungen innerhalb der Röntgendiagnostik reicht von schnellen Übersichtsaufnahmen bis zu spezialisierten Untersuchungen einzelner Körper- und Organregionen. Als Basisverfahren haben sich die drei im Folgenden genauer dargestellten Methoden etabliert. Daneben gibt es weitere Einsatzmöglichkeiten der Röntgenstrahlung, wie die bereits erwähnte Mammographie, die Urographie (Darstellung der Nieren und ableitenden Harnwege) und die Defäkographie (Darstellung des Enddarms und Stuhlentleerungsfunktion).
Das Röntgen – bzw. auch „Projektionsradiographie“ – ist ein weit verbreitetes Verfahren der radiologischen Bildgebung. Dabei durchdringt ein gebündelter Röntgenstrahl den Körper und trifft auf einen digitalen Detektor, der ein zweidimensionales Bild erzeugt. Da anatomische Strukturen oft übereinander liegen, werden die Aufnahmen in der Regel auf zwei verschiedenen Ebenen angefertigt, wodurch sich räumliche Lagebeziehungen besser beurteilen lassen.
Der Vorteil der Methode liegt in ihrer Verfügbarkeit und Schnelligkeit. Ein Röntgenbild ist innerhalb weniger Minuten (von der Patientenvorbereitung über die Positionierung bis zur Bildaufnahme) angefertigt und benötigt nur eine vergleichsweise niedrige Dosis ionisierender Strahlung. Das Verfahren eignet sich zur schnellen Anfertigung von Übersichtsaufnahmen. Da mit ihm jedoch keine Schnittbilder erstellt werden können, ist bei komplexen anatomischen Fragestellungen eine CT erforderlich.
Bei der Durchleuchtungsaufnahme werden Röntgenstrahlen kontinuierlich oder gepulst eingesetzt, um Bewegungsabläufe im Körper in Echtzeit darzustellen. Im Gegensatz zur Projektionsaufnahme liefert die Fluoroskopie eine dynamische Bildsequenz, die funktionelle Prozesse abbildet. Typische Anwendungsfälle sind die Darstellung des Schluckvorgangs und die Kontrolle von Katheterlagen. Die Strahlenbelastung einer Durchleuchtungsaufnahme liegt in der Regel über der einer konventionellen Aufnahme, weshalb die Untersuchungszeit so kurz wie möglich gehalten wird.
Die CT ist ein röntgenbasiertes Schnittbildverfahren, das ebenfalls auf ionisierender Strahlung basiert und die Röntgendiagnostik dort ergänzt, wo Projektionsaufnahmen an Grenzen stoßen. Anders als beim Röntgen werden mit der CT Schichtbilder auf mehreren Ebenen erzeugt, da die Röntgenröhre um den Körper rotiert und die dabei entstehenden Datensätze zu dreidimensionalen Aufnahmen verarbeitet werden.
Auf diese Weise ist eine differenzierte Betrachtung von Gewebe, Gefäßen, Organen und knöchernen Strukturen möglich, ohne dass es zum Risiko von Überlagerungseffekten kommt. Durch die Kombination des Verfahrens mit einem intravenös verabreichten Kontrastmittel lassen sich Blutgefäße mit einer CT-Angiographie (CTA) noch besser abbilden und Gefäßverschlüsse durch eingeschwemmte Gerinnsel oder Aneurysmen zuverlässig erkennen.
Als Netzwerk von Radiologiepraxen mit bundesweit vertretenen Standorten bietet LifeLink seinen Patienten das gesamte Spektrum der Röntgendiagnostik – von Thorax-Aufnahmen über die Urographie und die Mammographie bis zu den verschiedenen CT-basierten Anwendungen. Dabei zeichnen wir uns neben höchster Präzision bei der Untersuchungsdurchführung und erstklassiger Qualität in der Befundung auch durch einen herausragenden Patientenservice aus. Um diesem hohen Anspruch an uns selbst jeden Tag aufs Neue gerecht zu werden, arbeiten unsere erfahrenen Fachärzte und Praxisteams sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie mit modernster Geräteausstattung und unter Anwendung detaillierter Protokolle. Unsere Patienten werden von der ersten Minute an umfassend betreut und bei ihren Untersuchungen begleitet. Termine für die Röntgendiagnostik wie auch für andere radiologische und nuklearmedizinische Verfahren sowie strahlentherapeutische Behandlungen lassen sich ganz einfach über unser intuitives Online-Tool reservieren – komfortabel, schnell und flexibel.
FAQ zur Röntgendiagnostik: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Die eigentliche Aufnahmezeit ist beim Röntgen relativ kurz. Die gesamte Untersuchung – einschließlich der Positionierung und der Aufnahmen auf zwei Ebenen – dauert in der Regel nur wenige Minuten. Durchleuchtungsaufnahmen sind zeitlich mit mehr Aufwand verbunden, da funktionelle Abläufe beobachtet werden.
Eine Röntgenuntersuchung in der Schwangerschaft wird in der Regel vermieden, da der Fötus bzw. dessen Gewebe empfindlich auf ionisierende Strahlung reagiert. Ist eine Abklärung mittels Röntgen dennoch medizinisch zwingend notwendig, werden umfassende Maßnahmen zum Schutz des ungeborenen Kindes ergriffen. Strahlungsfreie Verfahren wie der Ultraschall oder die MRT werden nach Möglichkeit bevorzugt.
In den meisten Fällen ist keine spezielle Vorbereitung auf eine Röntgenuntersuchung notwendig. Schmuck und Metallgegenstände im Aufnahmebereich sollten abgenommen werden, da sie das Bild beeinträchtigen können. Bei Durchleuchtungsuntersuchungen oder bei einer Kontrastmittelgabe kann die Einhaltung einer Nahrungskarenz vor dem Termin erforderlich sein. Sollte dies der Fall sein, werden die konkreten Einzelheiten im Rahmen der Patientenaufklärung mitgeteilt.
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